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Nachdenklich, aber zuversichtlich: Michael Hinrichs, Trainer des FC Süderelbe II. Foto: Düse

Michael Hinrichs, Trainer von Süderelbe II, zieht Bilanz.

Von Waldemar Düse.
Mit einem 1:0-Sieg Sieg am letzten Hinrunden-Spieltag wäre die Bilanz so ausgeglichen wie nur irgendwas: Fünf Siege, fünf Unentschieden, fünf Niederlagen und ein Torverhältnis von 34:34.
Aber weil auch die Fußball-Bezirksliga Süd bekanntlich kein Wunschkonzert ist, fällt die Halbzeitbilanz beim FC Süderelbe II vor dem Auswärtsspiel bei Este 06/70 differenzierter aus. „Die schätze ich in etwa so ein wie den HSC. Wenn wir dort einen Punkt gewinnen, wäre ich schon froh“, so Michael Hinrichs, der Trainer des Aufsteigers.
Womit wir schon beim durchwachsenen Fazit wären. Gelang beim vor Saisonbeginn hoch eingeschätzten HSC ein überraschender Auswärtssieg, ließen die jungen Neugrabener gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel – wie etwa den FC Türkiye II oder Inter – Zähler liegen. „Wir sind punktemäßig aber voll im Soll, rundum zufrieden bin ich jedoch noch nicht. Wir könnten 22 Punkte haben“, will sich Hinrichs nicht allzu weit aus dem Fenster hängen.
Schließlich ist der Ausbilder bei Airbus auch in seiner Freizeit nichts anderes. Seine primäre Aufgabe ist es, Spieler an den Landesligakader heranzuführen. Derzeit trainieren aus seinem Aufgebot Ali Bulut, Fabian Carlsen und Rustam Weitzel einmal wöchentlich gemeinsam mit den Ligaspielern. Auch der „Lernbedarf“ seiner Spieler ist Hinrichs bewusst: „Sie müssen ganz einfach noch abgezockter werden und unsere Chancenverwertung ist ein großes Manko. Unerwarteter Weise können wir spielerisch aber schon mithalten“, analysiert Hinrichs.
Ein „ungutes Gefühl in der Magengrube“ stellt sich bei dem Coach aber immer mal wieder ein. „Ich versuche meinen Spielern klarzumachen, dass sieben Punkte Abstand zu den Abstiegsrängen noch gar nichts sind. Wenn wir am Ende unserer Lernsaison über dem Strich stehen, dann waren wir erfolgreich.“ Aber Stimmung in der Mannschaft und Trainingsbeteiligung seien gut.
Und unerwähnt soll auch nicht bleiben, dass der FC Süderelbe II als letzter Südklub noch im Achtelfinale des II. Liga-Pokals vertreten ist.
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