Endspiele gegen den Abstieg

Heimfelds Max Bonz will mit seinem Team heute im Spiel gegen den MTHC unbedingt punkten.

Hockey-Bundesliga: Heimfelder Herren müssen gegen Marienthal gewinnen, die Damen beim Klipper THC

Von Rainer Ponik. Vor ein paar Monaten war die Euphorie bei der TG Heimfeld (TGH) noch riesengroß, doch inzwischen sind in der Hockey-Hochburg des Hamburger Südens schwere Zeiten angebrochen. Gejammert wird am Waldschlößchen trotzdem nicht, denn noch gibt es sowohl für das Zweitliga-Herrenteam als auch für die Damen-Bundesligamannschaft zumindest noch theoretische Chancen, den Abstieg doch noch zu vermeiden.
„Uns trennt momentan nur ein einziger Punkt vom Klassenerhalt. Da gibt es überhaupt keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken“, sagt Männercoach York Schumacher. Bislang stehen fünf Niederlagen allerdings nur ein Remis und ein Sieg gegenüber. Auch am vergangenen Wochenende gab es für die TGH nichts zu holen. Beim 1:6 im Auswärtsspiel gegen Bundesligaabsteiger THK Rissen traf nur Routinier Philip Roloff das Tor.
Trotzdem blickt York Schumacher dem Heimspiel (Sonnabend, 19. Januar, 15 Uhr, Sporthalle Kerschensteiner Straße) gegen den Tabellenzweiten Marienthal durchaus zuversichtlich entgegen. „Es wird natürlich nicht einfach. Aber wir haben schon beim knappen 6:8 in Marienthal gezeigt, dass wir dem MTHC Paroli bieten können“, so Schumacher.
Auf lautstarke Unterstützung von den Rängen können sich die Spieler verlassen. „Wir sind stolz auf unsere Fans und brauchen diese Unterstützung auch“, so Teamkapitän Florian Stiller. Mit einem Sieg könnte die TGH gleich zwei Teams überflügeln und hätte bei einem möglichen „Abstiegsendspiel“ gegen den DTV Hannover eine gute Ausgangsposition.
Wesentlich bedrohlicher stellt sich die Situation derzeit für das Heimfelder Frauenteam dar. Nur zwei – möglichst deutliche - Siege könnten der noch sieglosen Mannschaft von Trainer Alexander Otte noch weiterhelfen. Ein Auswärtserfolg beim Tabellenvorletzten Klipper ist morgen (12 Uhr, Halle Eckerkamp 38) also Pflicht. Beim 2:2 im Hinspiel hätte es mit dem ersten Sieg fast geklappt.
Die TGH hatte sich in fast allen Saisonspielen gut verkauft und gilt als bester Aufsteiger seit Jahren. Im Falle eines Sieges stände den Heimfelderinnen im letzten Spiel allerdings eine noch weitaus schwierigere Aufgabe bevor: Sie müssen beim Tabellenführer Club an der Alster antreten.
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