Eine Saison mit Höhen und Tiefen

Karen Peters fand nach längerer Spielpause in dieser Saison wieder zur alten Stärke zurück und will auch in der kommenden Spielzeit für die SG Harburg Baskets auf Korbjagd gehen. Foto: rp

Harburgs Regionalliga-Basketballerinnen mussten sich neu finden.

Von Rainer Ponik. Nach einer erfolgreichen Saison, vor der man nur durch eine Wildcard das Recht erworben hatte, in der 1.Regionalliga mitzuspielen, war die Freude bei den 1.Damen der SG Baskets groß. „Wir wurden als Abstiegskandidat gehandelt, sind aber nie wirklich in Gefahr geraten“, erinnert sich Co-Trainer Ron Tietgen gern an das Spieljahr 2012/13.
Dass die SGHB auch in der Saison 2013/14 nie um den Klassenerhalt bangen musste, lag vor allem an den Spielen der Vorrunde, in der die SG Harburg die meisten Partien gewinnen konnte. Das kam nicht von ungefähr, denn mit Samantha und Sabrina Ochs sowie Ann Kathrin Rathjen hatte sich den Baskets vor Serienstart ein spielstarkes Trio vom SC Alstertal-Langenhorn angeschlossen.
Nach Abschluss der Hinrunde strahlten die Verantwortlichen um die Wette, denn der SGHB war es zeitweise sogar gelungen, einen der ersten drei Plätze zu erobern. „Die Halle war gut gefüllt und unsere Zuschauer haben großartige Spiele gesehen“, schwärmt Ron Tietgen vom - leider recht kurzen – Höhenflug.
Die Ernüchterung folgte allerdings am Jahresende, als die Neuzugänge sich aufgrund unterschiedlicher Auffassungen vom Leistungssport wieder aus dem Staub machten. Als der SGHB dann auch noch US-Amerikanerin Rebecca Kueny aus beruflichen Gründen den Rücken kehrte, musste sich die Mannschaft mitten in der Spielzeit neu formieren.
„Wir haben Zeit gebraucht, um zu alter – mannschaftlicher - Stärke zurückzufinden, sind inzwischen aber auf einem guten Weg“, glaubt Ron Tietgen, obwohl die Harburgerinnen keines der letzten sechs Saisonspiele gewinnen konnten, an eine Kehrtwende in die Erfolgsspur. Fast alle aktuellen Spielerinnen wollen auch in der kommenden Saison wieder das Trikot der Baskets tragen. Im Gegensatz dazu hat das Trainerteam sich entschlossen, aufzuhören. Headcoach Denis Mangkod möchte sich mehr der Familie wuidmen, Ron Tietgen sich auf seine Hauptaufgabe als Trainer der 3.Damen konzentrieren.
„Wir suchen deshalb einen neuen Coach, den es reizt, unser Team zu führen“, so Ron Tietgen. Sein letzter Einsatz steht Tietgen allerdings noch bevor: Im Halbfinale des Hamburger Pokalwettbewerbs muss die SGHB Mitte Mai gegen Oberligist VfL Pinneberg ran. Weil mit Dorit Pulmer, Eileen Laue, Sandra Knauer und Nachwuchs-Ass Maxi Mönke nur vier Aktive aus dem Regionalligakader dabei sein können, wird das Gros der Pokalmannschaft von den Spielerinnen der 3.Mannschaft gestellt. „Bange machen gilt nicht“, sagt Ron Tietgen und blickt dem letzten Highlight der Saison mit einer großen Portion Gelassenheit entgegen.
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