Ein Turnier zieht um

Andrea Anisic will mit ihrer Doppel-Partnerin Rachel Luxenburger-Hoot erneut das Finale beim Jungseniorinnen-Turnier gewinnen. Foto: rP

Tennis-Jungseniorinnen spielen jetzt bei der TG Heimfeld

RAINER PONIK, HAMBURG-SÜD

Vom Lichtenauer Weg zum Waldschlößchen: 23 Jahre lang lud der SV Rot-Gelb Harburg Jungseniorinnen (ab 30 Jahre) und Jungsenioren (ab 35 Jahre) aus dem Bezirk und Landkreis Harburg zu seinem beliebten Doppel-Turnier ein. Nach der Auflösung des Klubs (das Elbe Wochenblatt am Wochenende berichtete) drohte das traditionelle Event von der Bildfläche zu verschwinden. Die TG Heimfeld erklärte sich bereit, die Veranstaltung zu übernehmen und fortan auf ihrem Gelände Am Waldschlößchen auszutragen.
32 Damen- und Herrendoppel kämpfen seit dem vergangenen Wochenende um Sätze, Siege und Platzierungen. In beiden Wettbewerben sind auch die Titelverteidiger wieder am Start. Das Damenduo Andrea Anisic/Rachel Luxenburger-Hoot (Grün-Weiss Harburg), das sich im Vorjahresendspiel gegen die Neugrabenerinnen Brigitte Peters und Isabel Behncke durchsetzen konnte, hat die ersten Runden bereits schadlos überstanden und es würde niemanden wundern, wenn das Doppel auch ins Finale, das wie alle Endspiele am morgigen Sonntag, 23. Juli ausgetragen wird, käme.
Im Herrendoppel sind die Überraschungssieger des Vorjahres diesmal das Doppel Nummer 1. Patrick Wittig (TC Jesteburg) und Joachim Spautz (Blau-Weiß Buchholz) haben bereits 2016 ihre Kämpferqualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt, als sie sich nicht nur im Viertel- und Halbfinale, sondern auch im Endspiel gegen die top-gesetzten Ernst Libuda (HTB)/ Andreas Wille (Buxtehude) im dritten Dreisatz-Krimi in Folge mit 7:6, 3:6 und 13:11 durchsetzen und das Turnier gewinnen konnten. Auch Wittig/Spautz haben ihre Auftaktmatches gewonnen und hoffen auf den erneuten Finaleinzug.
Einige Matches wurden in die Halle verlegt
Die Organisatoren Heike und Dennis Bludau hoffen darauf, dass das Wetter nicht weitere Kapriolen schlägt. Einige Spiele mussten aufgrund des Starkregens mit Gewitter in die Halle verlegt werden. „Für Sonntag sieht es aber gut aus“, sagt Heike Bludau. Neben den sportlichen Wettbewerben steht beim 24. Jungsenior/innen-Turnier auch das gesellschaftliche Miteinander im Mittelpunkt. So bei der Players Night am Freitagabend.
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