Dribbelt de la Cuesta mit Türkiye in die Oberliga?

Sascha de la Cuesta sorgt beim FC Türkiye für Tore – der dribbelstarke Mittelfeldspieler erzielte bislang sechs Saisontreffer. Foto: rp

Fußball-Südteams gehen mit unterschiedlichen Zielen in das letzte Saisondrittel.

Von Rainer Ponik. Acht Spieltage vor Saisonschluss gehen Meisterschafts- und Abstiegskampf in der Landesliga in die entscheidende Phase. Im Ringen um den Titel und den damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga hat der FC Türkiye derzeit die besten Karten.
Das Team von Dogan Inam ist mit nur einem Punkt Rückstand auf den SC Concordia Tabellenzweiter und kann im Falle eines Sieges im Nachholspiel gegen den FTSV Altenwerder am schärfsten Konkurrenten vorbeiziehen. Im Angriff verfügt das Team von der Landesgrenze mit Alexander Pohlmann (bisher 13 Saisontore), Deniz Kacan (11) und Christopher Mahrt (10) gleich über drei gefährliche Angreifer, die allesamt unter den Top-10-Torschützen der Liga zu finden sind. Als Vorlagengeber glänzt neben Mahrt auch Georgios Mikelatze, der schon zwölf Treffer vorbereitete und sechsmal selbst traf. Mindestens ebenso entscheidend für den Höhenflug des FC Türkiye ist allerdings, dass es Dogan Inam gelungen ist, mit der Verpflichtung von oberligaerfahrenen Spielern wie Philip Pettersson, Devran Barlak und Torwart Yalcin Ceylani die in den letzten Jahren oft anfällige Abwehr zu stabilisieren.
Am morgigen Sonntag (15 Uhr, Gropiusring 43) kann das auswärtsstärkste Team der Liga mit einem Sieg im Auswärtsspiel beim Bramfelder SV einen potentiellen Verfolger abschütteln. „Das wird nicht einfach, aber die Mannschaft wird alles geben, um mit einem Dreier im Gepäck nach Hause zu fahren“, verspricht Dogan Inam.
Der HTB hofft morgen auf den Dreier bei Croatia
Für die vier anderen Teams aus dem Hamburger Süden geht es indes einzig um den Klassenerhalt. Während Aufsteiger Dersimspor mit acht Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge in das morgige Südderby beim FTSV Altenwerder (15 Uhr, Jägerhof) geht, zählt für die Bettin-Elf nur ein Sieg. Die erschreckend schwache Heimspielbilanz des Tabellenvorletzten – nur ein Sieg in elf Spielen – macht allerdings nur wenig Mut.
Auch der Harburger TB muss im Auswärtsspiel bei Croatia am morgigen Sonntag, 15. März, ab 15 Uhr unbedingt punkten, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch am Leben zu erhalten. „Mit ein bisschen Glück sind drei Punkte möglich!“, sagt Nabil Toumi, dessen Mannschaft bislang allerdings nur eines von zehn Auswärtsspielen für sich entscheiden konnte. Der Klub Kosova empfängt morgen um 10.45 Uhr an der Dratelnstraße indes Spitzenreiter Concordia. Klar, dass die Schützlinge des Trainerduos Beyer/Brussolo ihren Fünf-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegsplätze trotzdem ausbauen wollen.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.