Drei Trainer in 13 Spielen

Panteras-SpielerTorben Seidel hat nach Alija Redzepi und Joao Borges schon den dritten Trainer in dieser Saison. Foto: Düse

Carlos Rodrigues heißt der Neue bei Panteras Negras

Von Walemar Düse. Die Zeit drängt: Vorletzter in der Fußball-Bezirksliga Süd und in der Hinrunde stehen nur noch zwei Spieltage aus. Nur zehn Tage hat deshalb Panteras Negras gebraucht, um einen neuen Trainer zu finden. Bekanntlich hatte sich der abstiegsbedrohte Klub aufgrund anhaltender Erfolglosigkeit und interner Unstimmigkeiten von Alija Redzepi getrennt. Sein Nachfolger Carlos Rodrigues betreute die Mannschaft bereits beim 2:4 beim FC Türkiye II.
Einen neuen Trainer braucht auch Dersimspor II, der Tabellenzweite der Kreisliga 1. Samir Balouch hat angekündigt, seine Tätigkeit aus privaten Gründen Ende November beenden zu wollen. Der Aufsteiger hat sich gemeinsam mit Rot Weiss Wilhelmsburg schon deutlich vom Rest der Mannschaften abgesetzt und liefert sich mit den Wilhelmsburgern seit Wochen ein Kopf-An-Kopf-Rennen um die Tabellenführung.
Die Suche nach einem Nachfolger für Balouch ist aber nicht das einzige Problem Dersimspors. Am vergangenen Wochenende ist das Auswärtsspiel bei Bingöl 12 abgebrochen worden. In der 80. Minute waren nach einem Foulspiel die beiden beteiligten Kontrahenten aneinander geraten. Die mittlerweile scheinbar unvermeidliche Folge war eine Rudelbildung, an der auch Anhänger Dersimspors beteiligt gewesen sein sollen. Seine Spieler hätten sich nach Aussage von Bingöls Obmann Tahsin Bogatekin von diesen Zuschauern dermaßen bedroht gefühlt, dass sie eine Fortsetzung der Partie ablehnten und in die Kabine gingen. Daraufhin brach der Spielleiter die Partie ab.
Ein weiterer Spielabbruch in der Kreisliga 1 ist nun sportgerichtlich aufgearbeitet worden. Die am 5. Oktober vorzeitig vorzeitig beendete Begegnung zwischen dem FC Neuenfelde und Mesopotamien ist für beide Teams mit 0:3 verloren gewertet worden. Für den „wechselseitig schuldhaft“ verursachten Abbruch müssen beide Vereine zudem 250 Euro Strafe bezahlen. Nach einer mit Faustschlägen garnierten Rangelei hatte der Schiedsrichter in der 55. Minute abgepfiffen. Die Wiederholungsgefahr war ihm zu groß erschienen.
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