Die besten Turner kommen aus Harburg

Körperbeherrschung ist Trumpf: Mit Mut und großem Elan turnte Jannes Gottwald seine Übung am Pferdsprung. Foto: Melanie Dreher

Kunstturnen: HNT holt sich fünf von sieben Titeln bei Hamburger Jugendmeisterschaften.

Die Kunstturner der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) bleiben in Hamburg das Maß aller Dinge. Bei den Hamburger Mannschaftsmeisterschaften im olympischen Geräteturnen, an denen vier Vereine mit mehr als 70 Aktiven teilnahmen, konnten sich die Turner der HNT in den sieben Wettkampfklassen gleich fünf Titel sichern.
In der jüngsten Altersklasse waren die Fünf- und Sechsjährigen Harburger eine Klasse für sich. Edgar Chazarian, Damian Wiedemann, Albert Rups und Samuel Biyik siegten mit mehr als 30 Punkten Vorsprung.
Ein ähnliches Bild bot sich auch bei den Neun- und Zehnjährigen, wo Gregory Keck, Tim Mechelin, Phil Lembke, Eleasar Rapp, Yalcine Belabbad und Kasimir Jung den Niendorfer TSV sehr deutlich auf Distanz hielten. In der Wettkampfklasse der Sieben- und Achtjährigen fiel der Sieg etwas knapper aus, doch auch Jarne Nagel, Chris-topher Karch, Tim Maul, Lennard Jakob, Christian Drach und Can Acwi standen bei der Siegerehrung auf dem obersten Treppchen.
Unterschiedliche Übungen – alle auf hohem Niveau
Die Elf- bis 13-Jährigen sind die jüngsten Turner, die sich die Übungen selbst zusammenstellen und sich einer Kürwertung stellen. So konnten die Zuschauer im Leistungszentrum an der Angerstraße ganz unterschiedliche Übungen auf hohem Niveau bestaunen. Mika Ernst, Jannes Gottwald und Justin Dreher waren wie in den Vorjahren nicht zu stoppen und fügten ihrer Titelsammlung einen weiteren hinzu.
Auch bei den 14 und 15-Jährigen bot sich dem fachkundigem Publikum das vertraute Bild: Fabian Dreher, Selim Özsahin, Victor Idt und Max Uselmann wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und landeten auf dem 1. Platz.
Fast hätte es auch in der Konkurrenz der 16 -bis 29-Jährigen zum Titel gereicht. Nach dem Ausfall von Timon Hoffmann wurde die Mannschaft durch den erst 15-jährigen Daniel Charcenko verstärkt. Der Seriensieger der letzten Jahre präsentierte sich auch in der höheren Altersklasse in bestechender Form und war bester Turner dieser Altersklasse. So konnte sich die HNT am Ende bis auf zwei Punkte an den Altonaer TSV herankämpfen, der den knappen Vorsprung aber erfolgreich verteidigen konnte. „Im nächsten Jahr ist Gold für uns drin!“, glaubt der ehrgeizige HNT-Cheftrainer Helmut Ziechner, der mit dem Abschneiden seiner Turner rundum zufrieden war.
Die nächste Gelegenheit, die Hausbruch-Neugrabener Turner im Wettkampf zu erleben, bietet sich bereits am Sonnabend, 13. Dezember, wenn sie in der Halle Schaaphusen in Neuwiedenthal ab 9.30 Uhr um den Ärztepokal kämpfen
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Horatiu - Thomas Reinhardt aus Harburg | 30.11.2014 | 14:10  
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