Die Basedas lassen nicht locker!

Immer noch nicht satt: Wiebke und Heinz Baseda (Grün-Weiß Harburg) haben sich auch nach ihrem WM-Sieg wieder neue Ziele gesetzt.

Erfolge bei Hamburger Leichtathletikmeisterschaften

Von Rainer Ponik. In Brasilien gewannen sie vor drei Monaten mehrere Weltmeistertitel: Ans Aufhören haben Wiebke und Heinz Baseda dennoch nicht gedacht. Bei den gemeinsamen Hallenmeisterschaften der Senioren-Leichtathleten von Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern waren sie wieder am Start. „Wir setzen uns immer neue Ziele“, sagt Heinz Baseda. Das Mehrkämpfer-Ehepaar vom SV Grün-Weiss Harburg siegte erneut in vielen Einzeldisziplinen.
Wiebke Baseda war nicht nur auf der 60-m-Sprintstrecke (9,73 s) die Schnellste, sondern auch im Hochsprung (1,36 m), Weitsprung (4,02 m) und Kugelstoßen (9,57 m) nicht zu schlagen und sicherte sich in der Altersklasse der über 55-Jährigen (W55) vier Mal den ersten Platz.
Auch Heinz Baseda präsentierte sich in guter Form und wurde über 60 m (8,66 s), 200 m (28,71 s) und im Weitsprung (4,77 m) Landesmeister. Im Hochsprung (1,48 m) reichte es für den Harburger Vorzeigeathleten zur Vizemeisterschaft.
„Mit unseren Leistungen, vor allem in den Sprungdisziplinen, sind wir schon recht zufrieden“, freute sich Wiebke Baseda. Bis zu den Deutschen Hallenmeisterschaften, die am Wochenende 1. und 2. März in Erfurt stattfinden, wollen beide ihre Resultate noch weiter verbessern.
Stolz dürfen die Harburger Leichtathletik-Fans aber auch auf die 15-jährige Lena Schröder von Grün-Weiss sein. Sie hatte bei den Hamburger Hallenmeisterschaften fünf Mal Gold geholt. Bei den Hamburger Mehrkampfmeisterschaften holte sie nun nach verpatztem Start - (nur 1,36 m im Hochsprung) über 60-m-Hürden (9,28 s – persönliche Bestzeit), beim Weitsprung (4,83 m) und Kugelstoßen (9,85 m) viele Punkte und ging mit umgerechnet neun Sekunden Vorsprung auf die abschließende 800-m-Strecke. In einem beherzten Rennen, in dem sich Lena bis zur totalen Erschöpfung verausgabte, reichte am Ende eine weitere persönliche Bestzeit (2:45,36 min) zum Gesamtsieg im Fünfkampf.
„Einfach grandios, was Lena geleistet hat. So kann es weitergehen“, sagte ihr ehrgeiziger Trainer Ekhard Küster.
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