Die Basedas bleiben eine Klasse für sich

Die Leichtathletik-Senioren von Grün-Weiss Harburg gewannen bei den Hamburger Hallenmeisterschaften insgesamt acht Titel: Wiebke Baseda, Beate Lenzing, Heinz Baseda und Karin Grummert (v.l.).

Leichtathletik-Senioren von Grün-Weiss Harburg wurden je dreimal Hamburger Meister.

Von Rainer Ponik. Ungewöhnlich früh standen in diesem Jahr in der Leichtathletikhalle am Braamkamp die Hamburger Hallenmeisterschaften der Senioren auf dem Programm. Bei den Wettkämpfen, an denen auch die Sportler aus Mecklenburg-Vorpommern teilnahmen, holten die Leichtathletik-
Oldies vom SV Grün-Weiss Harburg erneut viele Titel.
Allen voran: Heinz und Wiebke Baseda, die ihrem Ruf als geniales Leichtathletik-Duo alle Ehre machten. Sie standen jeweils drei Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Karin Grummert gewinnt zwei Meisterschaften

Heinz Baseda startete in der Altersklasse der über Sechzigjährigen (M60) und war vor allem mit seiner Leistung im Hochsprung (1,48 Meter) sehr zufrieden. Trotz gerade überstandener Erkältung hatte der erfolgsverwöhnte Grün-Weiß-Sportler auch im 60-Meter-Sprint (8,88 Sekunden) und beim Weitsprung (4,69 Meter) die Nase vorn. Wiebke Baseda ließ in der Altersklasse W55 die Konkurrenz ebenfalls im Hochsprung (1,39 Meter) und beim 60-Meter-Sprint (9,67 Sekunden) hinter sich und sicherte sich darüber auch noch den Titel über die 200-Meter-Strecke, die sie in 32,45 Sekunden zurücklegte.
Mit zwei Meisterschaften reihte sich Karin Grummert (W60) in die erfolgreiche Riege der Harburger Athleten ein. Sowohl über 60-m (9,95 Sekunden) als auch auf der 200-Meter-Sprintstrecke (35,82 Sekunden) waren ihre Zeiten das Maß aller Dinge.
Nächste Starts: Erst Erfurt, dann das italienische Ancona
Beate Lenzing (W55) komplettierte das hervorragende Abschneiden der Grün-Weiß-Sportler mit der Vizemeisterschaft im Weitsprung (3,64 Meter) und drei dritten Plätzen im Hochsprung (1,21 m), 60-m-Sprint (10,30 Meter) und Kugelstoßen (8,30 Meter).
Auf ihren Erfolgen werden sich die Harburger jedoch nicht lange ausruhen, denn schon in Kürze stehen die nächsten wichtigen Wettkämpfe bevor. Zunächst bereiten sich die Athleten auf die Deutschen Meisterschaften in Erfurt vor; Ende März geht es dann zur Hallen-Europameisterschaft im Fünfkampf, die in diesem Jahr in Ancona (Italien) ausgetragen werden.
Nach einem sechsmonatigem Aufenthalt in den USA und einigen etwas weniger erfolgreich verlaufenen Wettkämpfen zum Ende der Freiluftsaison findet auch Nachwuchs-Ass Lena Schröder langsam zu alter Stärke zurück.
So stellte die U18-Juniorin sowohl beim Hallensportfest in Bremen über 60-Meter-Hürden (9,12 Sekunden) als auch bei den Kreismeisterschaften in Bad Segeberg (50 Meter in 7,10 Sekunden; 50-Meter-Hürden in 7,90 Sekunden) neue persönliche Bestzeiten auf.
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