Dhanesh Wadhwa macht am Saisonende Schluss

Dhanesh Wadhwa, langjähriger Trainer des FC Süderelbe. Foto: Düse

Bezirksliga: Sein Nachfolger beim FC Süderelbe II wird Yavor Yordanow.

Von Waldemar Düse. Noch drei Spieltage, dann ist Schluss. Aller Voraussicht nach nicht für den FC Süderelbe II als Mitglied der Bezirksliga Süd. Aber für dessen Trainer Dhanesh Wadhwa. „Ich werde am 20. Juni heiraten und habe deswegen dem Verein mitgeteilt, dass ich zum Saisonende aufhören werde.“
Der Entschluss kann ihm nicht leicht gefallen sein, Wadhwa hat immerhin die Hälfte seiner fast 31 Lebensjahre als Trainer des FC Süderelbe verbracht. Unterbrochen nur von einem viermonatigen Zwischenspiel bei der Kreisklassenmannschaft der Spiel-
vereinigung Este 06/70. „Es ist natürlich schwierig, mitten im Abstiegskampf damit rauszurü-cken. Aber ich gehe davon aus, dass wir so gut wie durch sind“, so der optimistische Coach. „Sonst machen wir eben im letzten Spiel alles klar.“ Um dann, ohne zu zögern, die eigenen und die noch ausstehenden Partien der Konkurrenten TSV Neuland und SV Grün-Weiss Harburg mal kurz im Kopf durchzugehen. „Ich habe mir in den letzten drei Tagen immer wieder die Tabelle angeschaut“, verrät er. Man muss auch loslassen können.
Das hat er nun getan und damit wären wir wieder bei Este 06/70. Dort hat sich Wadhwas Nachfolger Yavor Yordanov vor einigen Jahren Kultstatus erarbeitet. Der frühere bulgarische Profi war gemeinsam mit seinem Landsmann Rossen Atanassov dabei, als Este unter dem damaligen Trainer Stefan Arlt für kurze Zeit Hamburgs Amateur-Fußballwelt aufmischte.
Yordanov trainiert derzeit noch die B-Jugend des FC Süderelbe, ehe er zur kommenden Saison die Zweite übernimmt.
„Wir haben jetzt eine sehr junge Mannschaft, zu der mittlerweile auch einige Akteure aus dem Oberligakader gehören. Wenn dieser Weg fortgesetzt wird, bin ich für die Zukunft sehr optimis-tisch. Es ist schon schwierig, für eine in der Bezirksliga spielende zweite Mannschaft die richtigen Charaktere zu finden.“
Ganz die Finger vom Fußball lassen kann Dhanesh Wadhwa aber nicht. „Ich möchte mir viele Spiele frei von den Zwängen, Trainer einer bestimmten Mannschaft zu sein, anschauen. Und ich hoffe, meine Pause ist nur eine vorübergehende, vielleicht ein Jahr lang.“
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