Der erste Sieg für den neuen Klub

Er führt die neue FSV Harburg-Rönneburg: Hans-Jürgen „Humpel“ Kunz. Foto: Düse

Fußball: Holpriger Start der FSV Harburg-Rönneburg.

Von Waldemar Düse. Der Jubel setzte im weiten Rund der Außenmühle selbst gegen den Sturm eine akustische Duftmarke: Gerade hatte die FSV Harburg-Rönneburg in der Fußball-Kreisliga 1 in der fast schon beendeten Hinrunde ihren ersten Saisonsieg errungen. 2:1 gegen denTabellenführer Welat – dessen erste Saisonniederlage.
So holprig der Start der Ligafußballer des neuen Vereins war, die Verschmelzung der beiden Traditionsklubs verlief nahezu reibungslos.
„Wir sind immer noch in der Findungsphase“, so die Bilanz des 1. Vorsitzenden Hans-Jürgen „Humpel“ Kunz ein knappes halbes Jahr nach dem Zusammenschluss. Beispielsweise müssten die unterschiedlichen Beiträge der beiden Altvereine noch angepasst werden. „Aber ich sehe uns trotzdem sehr gut aufgestellt.“
Dabei ist die Fußball-Abteilung mit ihren 23 Mannschaften nur eine von insgesamt elf: Neben Handball, Judo, Karate, Pilates, Ringen, Tennis, Tischtennis, Turnen, Volleyball und Yoga.
Was bedeutet, dass die Kräfte des Vereins nicht darauf ausgerichtet werden, eine Männnermannschaft so hoch wie möglich zu hieven. Zumal die Möglichkeiten zur Verbesserung an der Platzanlage – sagen wir mal, ins Auge springen.
Ob es für die Außenmühle jemals einen Kunstrasen geben wird, der mittlerweile nur eine Chancengleichheit zu den Anlagen der näheren Umgebung herstellen würde, kann auch Kunz momentan nicht sagen. „Die Gespräche mit den Behörden drehen sich seit Jahren im Kreis, es fehlen einfach klare Ansagen, positive wie negative.“
Trainer Helmut Ravens kann für die absehbare Zukunft also nur aus bescheidenen Mitteln schöpfen. Seit Ende September steht er alleinverantwortlich an der Seitenlinie des Grandplatzes, die immer noch gekreidet wird. Da hat sein gleichberechtigter Kollege Rainer Ketelhut nach 25-jähriger Tätigkeit in der ehemaligen FSV Harburg das Handtuch geschmissen. Aufgerieben von den Bedingungen, die die Ergebnisse einer kontinuierlichen Aufbauarbeit immer wieder zerstört hatten.
Die Verschmelzung habe viele Vorteile, so Kunz. Bei den Fußballern wird es aber wohl noch einige Zeit dauern, ehe das Ganze mehr sein wird als die Summe seiner Einzelteile
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