„Danke, Jonny!“

Egal wie, Hauptsache Internet, um am letzten Saisonspieltag ständig über alle Zwischenergebnisse informiert zu sein. Foto: düse

Fußball: Sieben ehemalige Süderelbe-Kicker spielen künftig bei
ihrem Ex-Coach Jean Pierre Richter bei Victoria

Waldemar Düse, Hamburg-Süd

Der schönste, der abschließende Spieltag des Fußballjahres naht – jedenfalls für diejenigen, die nicht unmittelbar betroffen sind. Stunden unbegrenzter Spekulationen über das, was alles passieren kann. Gedankliche Ausflüge in Gegenden, von denen man gar nicht so genau weiß, wo sie eigentlich liegen. Wie gesagt, für die, die nicht unmittelbar betroffen sind.
Schaffen es der 1.FC Magdeburg oder Jahn Regensburg, sich in der Relegation zur 2.Bundesliga gegen 1860 München oder Arminia Bielefeld durchzusetzen? Gelingt das nicht, dann hätte Werder Bremen II ein dickes Brett zu bohren, um die 3.Liga zu halten. Es sei denn, der SV Meppen setzt sich in seinen beiden Aufstiegsspielen gegen Waldhof Mannheim durch. Gelingt das nicht, würde die Luft für den FC St.Pauli II in der Regionalliga noch dünner, als sie es ohnehin schon ist. Steigen die Braun-Weißen doch noch in die Oberliga ab, blicken alle Augen gebannt darauf, ob Altona 93 in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga gegen die Vertreter aus Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zumindest Zweiter wird.
Womit wir beim Süden wären. Oberligist FC Süderelbe ist schon fleißig mit Zukunfts-plänen beschäftigt. Wenn es jedoch ganz dumm läuft, würde auch sein derzeitiger viertletzter Tabellenplatz am Ende nicht zum Klassenerhalt der Oberliga reichen. Es gibt jedoch einfache Lösung: Ein Sieg beim um einen Punkt besseren Niendorfer TSV – und es kann weiter geplant werden.
Oder besser gesagt, es muss. Denn „in der kommenden Saison wird unser ehemaliger Trainer, Jean Pierre Richter, sieben ehemalige FCS-Spieler bei
Victoria Hamburg um sich versammelt haben – Danke Jonny!“, ließen die Neugrabener in einer ungewöhnlich ironischen Pressemitteilung verlauten. Nun haben auch noch Keeper Dennis Lohmann und Angreifer Klaas Kohpeiß den Klub in Richtung Eimsbüttel verlassen. Den FC Türkiye muss das als Tabellenzehnten alles nicht mehr interessieren.
In der Landesliga Hansa können noch drei Klubs als Meister den Direktaufstieg in die Oberliga schaffen: Sasel (60), Vorwärts/Wacker (59) oder Dersimspor (58). Ob auch der Erfolg als Zweiter in der Relegation gegen den Hammonia-Zweiten für den Oberliga-Aufstieg reicht? Siehe oben.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.