BG Harburg verpasst die Sensation

Antonia Kofahl (BG Harburg, l.), bot auf der Spielmacher-Position eine überzeugende Leistung und war im Pokalfinale mit zwölf Punkten beste Werferin ihres Teams. Foto: rp

Basketball: 36:58-Niederlage im Hamburger Pokalfinale gegen Regionalligist BG Hamburg-West

RAINER PONIK, HAMBURG-SÜD

Die Regionalliga-Basketballerinnen der BG Harburg haben die große Überraschung verpasst. Im Hamburger Pokalendspiel unterlag das Team von Trainer Lars Mittwollen der klassenhöheren BG Hamburg-West mit 36:58-Punkten. Zuvor hatten die Harburgerinnen das Halbfinale gegen den Eimsbütteler TV klar mit 59:33 für sich entschieden.
Im Finale wollte der Außenseiter die BG West mit schnellen Kombinationen und einer aggressiven Defense unter Druck setzen, doch schon nach vier Minuten lagen die Hittfelderinnen mit 2:9 hinten. Ans Aufgeben war zu diesem früheen Zeitpunkt aber natürlich nicht zu denken. Im zweiten Spielabschnitt kam „Ha-Hi“ besser ins Spiel und verkürzte nach einem Drei-Punkte-Wurf von Antonia Kofahl auf 20:26.

BG West zeigte der BG Harburg die Grenzen auf

Danach zeigte das erfahrene Team der BG West den Harburgerinnen aber bald die Grenzen auf. Vor allem unter dem gegnerischen Korb gab es für die auch körperlich klar unterlegenen Korbjägerinnen aus dem Hamburger Süden nichts zu holen.
„Meine junge Mannschaft hat recht gut verteidigt, war aber noch zu unerfahren, um dem Gegner über die gesamte Spielzeit Paroli zu bieten“, blieb Lars Mittwollen nach dem Schlusspfiff gelassen. Beste Korberferinnen auf Seiten der BG Harburg waren Sabrina Ochs (9 Punkte) und Antonia Kofahl (12), die nach der Schwangerschaft von Samantha Harbs die Spielmacher-Position übernommen hat und auch vom Gegner („Sie hat sehr gut gespielt!“) ein Sonderlob erhielt.
Kaum ist das Final-Four-Turnier zuende, da geht es für die BG Harburg auch schon wieder um Regionalligapunkte. Am kommenden Sonntag (16 Uhr, Halle Hohe Weide) muss der Tabellenfünfte beim Eimsbütteler TV antreten. „Wir sind gut genug, um noch ein paar Plätze gutzumachen“, so Mittwollen. Er glaubt daran, dass sein Team, das nur durch eine Wild Card die Chance hatte in der 2. Regionalliga mitzumischen, durchaus noch Vizemeister werden kann.
Die in der Hamburger Oberliga beheimateten Herren der BG Harburg erreichten ebenfalls das Final-Four-Turnier, mussten sich im Halbfinale aber dem Regionalligisten und späteren Hamburger Pokalsieger Bramfelder SV klar mit 60:81 geschlagen geben.
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