Bauchkribbeln

Kribbeln vor den Abi-Ergebissen: Mia Meyer, die nur noch eine Woche zur Schule geht. Foto: pr

Die Kolumne von Mia Meyer.

Sieben Schultage noch in meinem Leben, dann steht nur die mündliche Abiturprüfung zwischen mir und meinem Schulabschluss.
Klar, dass der Unterricht in den meisten Fächern inzwischen schon sehr dem Schulprogramm der Unterstufe vor den Sommerferien gleicht: Filme gucken und Promiraten ist dabei gern gesehene Abwechslung.
Viele Lehrer sehen ein, dass sie uns jetzt nichts mehr beibringen können, und, dass unser Interesse für Fächer, in denen wir nie wieder eine Klausur schreiben werden, eher gering ist. Doch andere sind da auch knallhart. Da wird bis zur letzten Stunde weitergearbeitet und jede Minute Verspätung aufgeschrieben. Wer sich also schon zu sehr auf die neuen Freiheiten eingestellt hat, darf keine Almosen erwarten: Das letzte Zeugnis ist noch nicht geschrieben und auch das Ergebnis des schriftlichen Abis, das seit drei Monaten streng geheim gehalten wird, kommt erst heute ans „Licht der Wahrheit“. Ein bisschen kribbelt es bei diesem Gedanken schon im Bauch. Oder ist es mein Magen, der gerade nach Frühstück verlangt? Nein, eindeutig ist es die Aufregung, die wohl auch am Wochenende nicht abklingen wird. Dann geht es mit Boot „im Gepäck“ nach Brandenburg zur offiziellen Kleinbootüberprüfung.

Mia Meyer (17) geht in die zwölfte Klasse des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in Harburg und ist Leistungssportlerin im Ruderclub Süderelbe (http://www.rc-suederelbe.de). Was sie in ihrer Sportlerkarriere und auf dem Weg zum Abitur in diesem Jahr alles erlebt, steht in ihrer Kolumne im Wochenblatt zum Wo
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