An die Spitze mit Thorsten Bettin

Es passt „wie die Faust aufs Auge“: Trainer Thorsten Bettin hat beim FC Viktoria Harburg derzeit gut lachen. Foto: Düse

Fußball-Kooperation zwischen HSC und Viktoria sorgt für Euphorie

Von Waldemar Düse. Die Zahlen zum Abschluss der vergangenen Saison sprachen eine deutliche Sprache: Mittelmaß in der Fußball-Kreisliga bei Viktoria und Absturz in die Kreisklasse beim HSC. Zeit für ungewöhnliche Maßnahmen. Mit Beginn der neuen Spielzeit vereinbarten die beiden harburgischen Traditionsklubs eine Kooperation, um das drohende Verschwinden in der Bedeutungslosigkeit abzuwenden. Für einige Beobachter der Fußballszene im Süden die letzte Patrone zweier Verzweifelter.
Die Zahlen nach einem knappen Drittel der Saison: Tabellenführung für Viktoria, das Kooperationsteam 1, in der Kreisliga und zweiter Platz für den HSC, das Kooperationsteam 2, in der Kreisklasse. Wenn nicht alles täuscht, ist einiges richtig gemacht worden. Kein Wunder, dass eine erste Zwischenbilanz von Viktorias Vorstand Michael Krivolahvek überaus positiv ausfällt. „Unsere sportlichen Ziele haben wir auf alle Fälle erreicht“, sagt er. „Wir haben eine hohe Trainingsbeteiligung, wesentlich breitere Kader als in der vergangenen Saison, und Thorsten Bettin passt als Trainer für das Team 1 wie die Faust aufs Auge. Man merkt, dass er viel Erfahrung hat. Wenn er dienstags das vergangene Spiel analysiert, hören ihm alle Spieler mit großen Augen zu.“ Es gebe so etwas wie eine kleine Euphorie.

Verfolger Rot-Weiss als Motivationshilfe


Auch das Team hinter der Mannschaft sei deutlich besser aufgestellt als in der Vergangenheit und der Zuschauerzuspruch sei ebenfalls gestiegen. Krivolahvek sieht dies nicht nur im Zusammenhang mit dem sportlichen Höhenflug, sondern auch mit der neuen Heimspielzeit sonntags um 13.30 Uhr. Dem Fernsehfußball sei Dank. Selbst bei der Suche nach Sponsoren helfe die neue Konstellation.Trotz aller guten Nachrichten bleibt Michael Krivolahvek aber vorsichtig. „Durch die schon sechs Punkte Vorsprung auf den Dritten kann auch zuviel Euphorie entstehen, das ist eine gewisse Gefahr.“
Aber Krivolahvek findet auch die Euphoriebremse. Die heißt Rot Weiss Wilhelmsburg. Der Tabellenzweite ist mit nur einem Punkt weniger in der Lage, Viktoria jederzeit Beine zu machen und für Thorsten Bettin eine wichtige Motivationshilfe.
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