Als Vorwärt Ost verboten war

Auf dem Sportplatz Rabenstein war ehemals der „Verein für Rasensport von 1907“ zu finden. Heute spielt dort der Harburger Sport-Club. Foto: Harburger Sport-Club

Die Initiative „Gedenken in Harburg“ hat eine Erinnerungfahrt zu ehemaligen Spielstätten des Fußballs organisiert

Von Gaby Pöpleu. Die Folgen der Sportpolitik im Nationalsozialismus nach 1933 waren in Harburg und Wilhelmsburg dramatisch: Von dem Verbot der Arbeitersportbewegung waren nicht weniger als sieben Harburger und Wilhelmsburger Turn- und Sportvereine betroffen: Arbeiterturnerschaft Harburg, Arbeiterturnverein Vorwärts Wilhelmsburg, Freie Turn- und Sportvereinigung Neuhof, FC Hertha Harburg, FC Werder Harburg, Arbeiter-Sportclub Wilstorf und SV Vorwärts 93 Ost.

Die Initiative „Gedenken in Hamburg“ lädt am Sonnabend, 5. November, zu einer alternativen Stadtrundfahrt zu Harburger und Hamburger Fußballstätten. Die etwa dreistündige Fahrt führt unter anderem zum einstigen Vereinsplatz des HSV am Rothenbaum. Los gehts um 10 Uhr am Helms-Museum, Museumsplatz 2. Die Fahrt kostet zehn Euro für Erwachsene, Jugendliche zahlen acht Euro. Anmeldungen werdenunter Tel. 041 08/ 49 03 45 oder per E-Mail unter info@gedenken-in-harburg.de entgegengenommen.
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