Acht Spiele Sperre für Sobczyk

Für Martin Sobczyk ist erstmal eeine längere Pause angesagt. Foto: Düse

Türkiyes Kapitän hatte Schiedsrichter die Karten aus der Hand geschlagen.

Von Waldemar Düse. Muss man im Fußball immer nur nach vorne schauen? Muss man nicht, manchmal ist ein Blick zurück auch ganz erhellend. Vor 100 Jahren war der Kick mit der Lederpille noch das Spiel für die kühleren Jahreszeiten. Die Saison begann im Herbst und war im Frühling schon wieder beendet. Dann wendeten sich die Fußballer den „Sommersportarten“ wie Schlagball, Faustball oder Leichtathletik zu.
Alles Schnee von gestern. Sowie die Jahreszeit kühler wird, verziehen sich die Fußballer heutzutage in die Hallen. Bevor der ultimative Bändertest jedoch losgehen kann, müssen noch die letzten Punktspiele des Jahres gespielt werden. Den Jahresendpunkt macht diesmal der FC Türkiye II mit seinem Nachholspiel bei Nikola Tesla (Sonntag, 14. Dezember, um 13 Uhr). Alle anderen Südklubs von der Oberliga bis hinunter in die Kreisklassen sind durch oder noch im Pokal beschäftigt.
Sollte die kühlere Jahreszeit keinen Strich durch die Rechnung machen, wird der Punktspielbetrieb am 14. Febraur wieder aufgenommen. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Etwa Martin Sobczyk. Der Kapitän und eine der tragenden Säulen des Landesliga-Spitzenreiters FC Türkiye bekam vom Sportgericht eine Sperre von acht Pflichtspielen verpasst. Der 28-jährige habe bei der 1:2-Pleite in Schwarzenbek dem Spielleiter dessen Karten aus der Hand geschlagen, nachdem dieser einen Elfmeter für die Schwarzenbeker gepfiffen hatte. Trainer Dogan Inam hatte nach diesem Aussetzer mit Kritik nicht gegeizt: „Er hat die Mannschaft im Stich gelassen.“
Nach jetzigem Stand hieße das, Sobczyk könnte in den letzten fünf Saisonpartien wieder positiv ins Geschehen eingreifen. Kein gutes Timing, denn unmittelbar vorher stehen die vielleicht meisterschaftsentscheidenden Duelle mit dem Dritten Bramfeld und dem Zweiten Concordia an.
Noch nicht fündig geworden ist Aufsteiger Dersimspor auf der Suche nach einem Nachfolger für das Ende November geschasste Trainergespann Frank Gläser/Marc Gruber. Wie der auch immer heißen mag, er muss ohne Dersimspors zweiten Keeper Murat Osman Bakir auskommen. Der ist zu Altenwerder gewechselt. Beim FTSV hatten sich im Laufe der Saison gleich beide Torhüter – Timo Gripp und Pierre van Toledo – längerfristig verletzt.
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