Abstiegskrimi in Halstenbek

Mit einem Auswärtssieg will Fischbeks Jessica Krause – hier beim Torabschluss – die insgesamt so erfolgreiche Hamburg-Liga- Saison in Halstenbek abschließen. Foto: rp

Handball: Fischbeker Herren wollen punkten; SGW blieb zuletzt neunmal unbesiegt.

Von Rainer Ponik. Eine Woche vor dem letzten Spieltag können sich die Hamburg-Liga-Handballer vom TV Fischbek keineswegs gelassen zurücklehnen, denn im Duell mit dem Tabellenvorletzten Halstenbek geht es für die Schützlinge von Roman Judycki um nicht weniger als den Klassenerhalt.
Zum jetzigen Zeitpunkt trennen die beiden Teams zwar noch zwei Punkte und 24 Tore, doch „im Handball hat man schon vieles erlebt“, warnt TVF-Manager Jens Kabuse vor allzu großer Sorglosigkeit.
Eine Niederlage mit mehr als zwölf Toren Differenz könnte für den TVF im ungünstigsten Fall den Abstieg in die Landesliga bedeuten. „Wir haben keine Angst und wollen das Spiel natürlich für uns entscheiden“, blickt Roman Judycki der letzten Partie zuversichtlich entgegen, obwohl sein Team zuletzt dreimal hintereinander sieglos blieb.
Auch die sonst so erfolgreichen Fischbeker Damen konnten die letzten beiden Partien nicht gewinnen. Nachdem die Mannschaft von Trainer Jonas Kaucikas zuvor zehn von elf Spielen für sich entschieden hatten, fielen die Fischbekerinnen nach den Niederlagen in Eimsbüttel (20:24) und im Spitzenspiel gegen Tabellenführer SG Hamburg-Nord (21:23) von Rang 3 auf Platz 5 zurück. Im letzten Spiel beim Tabellennachbarn Halstenbek kann der TVF den kommenden Gegner aber noch überflügeln und verlorenen Boden gutmachen. „Es wird nicht einfach, aber meine Spielerinnen sind motiviert, denn im Hinspiel mussten wir uns in Fischbek mit 24:28 geschlagen geben“, hofft Jonas Kaucikas auf eine gelungene Revanche.
Den Lokalrivalen aus Fischbek können die Handballerinnen der SG Wilhelmsburg zwar nicht mehr einholen, doch nach den sportlich sehr erfolgreichen letzten Wochen, in denen man acht Mal hintereinander ungeschlagen blieb, blickt SGW-Coach dem letzten Spiel, dass am kommenden Sonntag in Eimsbüttel ausgetragen wird, recht entspannt entgegen. „Es wäre prima, wenn wir die Saison auf einem Platz in der oberen Tabellenhälfte abschließen könnten“, hofft Petersen auf einen Punktgewinn.
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