600 Fans am Elbdeich!

Hier kann Neulands Mateo Naucke (li.) Kemo Kranich noch stoppen, doch in der 21. Minute erzielte der Torjäger der Altonaer per Kopf das spielentscheidende 1:0 für den Oberligisten im Viertelfinale des Oddset-Pokals. Foto: rp

Bezirksligist TSV Neuland unterliegt Altona 93 im Pokal-Viertelfinale nur knapp mit 0:1

Von Rainer Ponik. Das Duell David gegen Goliath hat auch im Hamburger Amateurfußball immer wieder seinen Reiz – vor allem, wenn es den Pokalwettbewerb betrifft. So auch am Ostermontag, als Bezirksligist TSV Neuland im Viertelfinale auf dem Grandplatz am Elbdeich auf die Oberligakicker von Altona 93 traf.
Gut zwanzig Minuten lang hielt der Underdog vor der imposanten Kulisse von über 600 Zuschauern ein 0:0, dann brachte Altonas Kemo Kranich den Favoriten per Kopf mit 1:0 in Führung. Wer jetzt aber dachte, der Bezirksligist würde sich kampflos in sein Schicksal ergeben, sah sich getäuscht. Im Gegenteil: Aus einer konsequent agierenden Deckung heraus startete der TSV gefährliche Konter. Malte Johanssens fulminanten Distanzschuss konnte der AFC-Keeper gerade noch parieren und kurz vor dem Seitenwechsel setzte Jefferson Gonzalez einen Freistoß an den Torpfosten.

Spannung bis zum Schluss – dank der TSV-Defensive


Nach der Pause kam der TSV zwar nur noch sehr selten vor das Gästetor, schaffte es aber durch seine gute Defensivleistung die Partie bis zum Schlusspfiff spannend zu machen. Dabei wusste auch Torwart Max Blanck zu gefallen, der nur zwischen den Pfosten stand, weil sich die beiden etatmäßigen Neuländer Keeper und auch der gerade neu verpflichtete Tom Pöhls, der beim SV Eichede schon Regionalligaerfahrung sammelte, im Vorfeld der Partie Verletzungen zugezogen hatten.
Am Ende blieb es daher beim knappen Sieg der Altonaer, die nicht unverdient ins Halbfinale einzogen. „Wir haben es dem AFC sehr schwer gemacht, hier zu gewinnen, und können nach dieser starken Leistung erhobenen Hauptes vom Platz gehen“, lobte Trainer Thomas Kurt seine Mannschaft nach dem Spiel im gemeinsamen Abschlusskreis.

„Unser Team ist zusammengewachsen“

„Es ist schon erstaunlich, dass unser neu formiertes Team in so kurzer Zeit so gut zusammengewachsen ist“, bestätigt Mannschaftsführer Malte Johanssen den Aufwärtstrend, den auch die nur zwei Tage nach dem Pokalspiel erlittene 0:2-Niederlage im Spitzenspiel beim TuS Finkenwerder nicht schmälern kann.
Am morgigen Sonntag, 3. April, steht der TSV nun allerdings vor einer weiteren schweren Aufgabe: Um 15 Uhr müssen die Grün-Weißen auf dem Sportplatz an der Max-Brauer-Allee bei Tabellenführer Inter Hamburg antreten.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.