19 Neue beim FC Süderelbe

Nicht nur die Kinder freuen sich darauf, dass es wieder losgeht. Foto: Düse

Fußball: Das Wichtigste zum Saisonstart von der Ober- bis zur Kreisliga

Von Waldemar Düse. Selten war so viel Abschied und Neubeginn im Süd-Fußball wie vor Beginn der Saison 2016/17. So intensiv wie bei sonst keinem Südklub war die Rasur beim Oberligisten FC Süderelbe. Am Kiesbarg wurde praktisch alles auf Null gestellt. Nach sechs Jahren endete nicht nur die Ära des Trainers Jean-Pierre Richter, sondern verließen auch ein knappes Dutzend Spieler den letztjährigen Tabellenvierten.
Olaf Lakämper, als Trainer bislang im Landkreis unterwegs, muss sich nicht nur auf eine neue Liga einstellen, sondern aus 19 Zugängen ein neues Team formen, darunter namhafte wie Mert Özel, Martin Sobczyk, Goran Petrekovic-Lonkar, Alexander Pohlmann, Tolga Odabas und zuletzt Robert und Daniel Subasic.

Neues Personal auch beim FC Türkiye und Klub Kosova


Wenig überraschend tauschte auch Staffelkonkurrent FC Türkiye einen Großteil seines Personals aus. Erzwungenermaßen, weil Trainer Matthias Stuhlmacher nach nur wenigen Monaten seinen Abschied verkündete. Und traditionell. Der neue Coach Erhan Albayrak holte ein Dutzend neue Spieler, ein halbes Dutzend verließ den Verein.
Auch Kosova stellte sich in allen Bereichen weitgehend neu auf. Als Oberliga-Aufsteiger, der sich in der Liga etablieren will, kann das aber auch nicht anders sein. Nach dem Abschied Ingo Brussolos holte sich Trainer Thorsten Beyer mit Ahmet Kücükler und Kai Oder zwei Co-Trainer an seine Seite.
Abschied und Neubeginn gaben sich auch in der Bezirksliga Süd die Klinke in die Hand. Gleich sechs Teams sind dabei, die bislang noch nie in der „Süd“ gespielt haben. Zum einen die geografisch „natürlichen“ Aufsteiger Zonguldakspor, Inter 2000, Dersimspor II und Juventude, zum anderen die geografischen „Fremdlinge“ Vier- und Marschlande II und Teutonia II. So kommt man aber auch mal über die Elbe und lernt andere Teile Hamburgs kennen.
In der Kreisliga hat der Abschied von der Erkenntnis, allein eine höherklassige Alternative sein zu können, zur Kooperation der beiden Traditionsklubs Viktoria und HSC geführt. Viele Blicke werden darauf gerichtet sein, ob es Trainer Thorsten Bettin gelingt, den neuen Zug mit Viktoria in der Kreisliga auf das richtige Gleis zu bringen.
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