„Man muss die Menschen lieben“

Ulrike Hundt-Neumann (links) und Dr. Kathrin Baartz arbeiten als Fachanwältinnen bei Schlarmann von Geyso. Foto: Tsilis
 
Schlarmann von Geyso am Veritaskai im Harburger Hafen: Auf sieben Etagen befinden sich die Büros. Foto: Tsilis

Ulrike Hundt-Neumann und Dr. Kathrin Baartz Fachanwältinnen bei Schlarmann von Geyso über das Recht und ihren Beruf

Nimmt man am Veritakai 3 den Fahrstuhl und fährt vom ersten bis in den sechsten Stock hat man nur ein Ziel: Am Ende zu seinem Recht zu kommen. Hier ist einer der Standorte von Schlarmann von Geyso, einer multidisziplinären Kanzlei, die sich im Haus über sieben Etagen erstreckt.
Neben Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern werden 24 Anwältinnen und Anwälte beschäftigt. Eine der Hausjuristinnen, die den Weg bis nach oben geschafft hat, ist Ulrike Hundt-Neumann.Die Fachanwältin für Medizinrecht hat zahlreiche, teilweise spektakuläre Fälle bis zu höchsten Gerichten verhandelt: von verspätet erkannten Tumorerkrankungen über OP-Fehler bis zum „Millionenschaden“ wegen einer lebenslang verbleibenden Schwerstbehinderung.
„Man muss die Menschen lieben“, sagt Hundt-Neumann, „dann macht man auch als Anwalt seinen Job gut.“ Den Erfolg als Anwalt suchen auch immer mehr Berufseinsteiger. 2013 gab es allein in Hamburg 399 Neuzulassungen – die steigende Zahl an Junganwälten konkurriert dabei in der Hansestadt mit 10.000 niedergelassenen Berufskollegen. Nur wenige schaffen den Sprung in eine renommierte Anwaltspraxis, manch einer schuftet zu Stundenlöhnen von 15 Euro brutto. Ganz anders sieht es für diejenigen aus, die in Großkanzleien arbeiten: Jahresgehälter von über 100.000 Euro sind möglich. Selbst für eine alteingessene und angesehene Kanzlei wie Schlarmann von Geyso ist das sehr viel. „Mir ist kein Fall bekannt, in dem wir solche Summen gezahlt hätten“, sagt Hundt-Neumann. Mit durchschnittlich 3.500 Euro monatlichem Bruttoverdienst liegen dort Junganwälte aber immer noch deutlich über den 2.000 Euro eines „Feld-, Wald- und Wiesenanwalts“. So werden im Juristenjargon diejenigen bezeichnet, die als Einzelkämpfer täglich ums Überleben kämpfen.
Ob als Einzelanwalt oder in einer Sozietät, überlebenswichtig geworden sind unternehmerisches Denken und ein unverwechselbares Beratungsprofil. Bei Schlarmann von Geyso werden deswegen neue Anwälte intern drei Jahre fortgebildet, so Dr. Kathrin Baartz.
Die Fachanwältin für Familienrecht ist selbst ein gutes Beispiel für flexibles und dauerhaftes Lernen. Eigentlich wollte die Juristin, die über die Besteuerung empfangener Schmiergelder promovierte, Steuerrechtlerin werden. Stattdessen beschäftigt sich Kathrin Baartz viel mit Regeln zu Trennungs- und Scheidungsfolgen, Sorgerechts- und Umgangsverfahren oder Eheverträgen. Sie wolle „niemals stehenbleiben“, sagt sie. Als Fachanwältin bei Schlarmann von Geyso und vierfache Mutter gibt es da keinen Zweifel: Es wird ihr gelingen.

Schlarmann von Geyso

ist eine multidisziplinäre Kanzlei mit den Schwerpunkten Rechts- und Steuerberatung, sowie Wirtschaftsprüfung. In
sogenannten „Dezernaten“ konzentriert, arbeiten hochspezialisierte Anwälte und Anwältinnen. Die Mandanten kommen aus der Süderelbe- und Metropolregion Hamburg, im Bank- und Kapitalmarktrecht wenden sich bundesweit Unternehmer an die Experten aus Harburg. Die Firma beschäftigt 150 Mitarbeiter, mehr als 70 Prozent der Klienten kommen auf Empfehlung. Die Ursprünge der Kanzlei reichen mehr als 50 Jahre zurück.

Schlarmann von Geyso, Veritaskai 3, Tel. 697 98 90
www.schlarmannvongeyso.de
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1 Kommentar
6
Pu Hamburg aus Altona | 07.09.2014 | 09:29  
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