Wildpinkler am Rathaus

Liebes Wochenblatt,
in einer der letzten Ausgaben fand ich einen Artikel über das Pinkeln ans Harburger Rathaus. Erfreut darüber, dass ich nicht der einzige Harburger bin, der sich darüber aufregt, habe ich mich dann doch über den Artikel geärgert.
Da wird so getan als wenn diese Aktionen nur Nachts stattfinden, aber ich habe schon mehrfach, Personen vom Rathausplatz, am hellichten Tage ans Rathaus pinkeln gesehen.
Auf dem, Rathausplatz, der langsam zur Festmeile und Hundewiese wird, gehen nicht nur die Hunde sondern auch die betrunkenen in die Blumenbeete und neben das Standesamt, um ihre Notdurft zu verrichten.
Toll wenn man als frisch vermählter so begrüßt wird.
Die Bürgerschaft sitzt ja auch drinnen und kann vor lauter Arbeit wohl nicht aus dem Fenster schauen, oder verschliesst absichtlich die Augen.
Hat man es doch immer noch nicht geschafft eine öffentliche Toilette für diesen Bezirk zu errichten.
Da wird über zurückpinkelnde Farbe diskutiert und vermutlich ein Statiker befragt oder ein Gutachten angefordert. Läuft gut!
Ich möchte nur nicht wissen was mit mir passiert, wenn ich im Ausland am Tage gegen ein Rathaus uriniere.
Mein Vorschlag:
Es könnte sich ja auch mal ein Bürgernaher Beamter oder Zivilpolizist, mit offenen Augen, dort etwas länger aufhalten und diese Personen abführen.
Dann die Hecke vor dem Rathaus entfernen (Sichtschutz). Am Rathauseingang Bewegungsmelder und Scheinwerfer.
Aber ich weiß nicht ob in das Rathaus Löcher gebohrt werden dürfen?
Das wäre dann wieder ein Fall für die Bürgerschaft.
In diesem Sinne:
Gute Nacht Harburg
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