Widerstand in der Nazi-Zeit

Die Initiative Gedenken in Harburg, die Reiherstieg-Kirchengemeinde und die Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg & Hafen zeigen einen Film über Hans Leipelt. Foto: pr

Filmabend am 31. Januar in der Emmaus-Kirche

Der Wilhelmsburger Student Hans Leipelt, war erst 23 Jahre alt, als er am 29. Januar 1945 von den Nazis ermordet wurde. Warum? Weil er Flugblätter an der Uni verteilt hatte. Flugblätter, die zuvor seine Mitstudenten Hans und Sophie Scholl, die Begründer der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“, geschrieben haben. Als die beiden 1943 erwischt und hingerichtet wurden, beschloss Hans Leipelt: „Also machen wir das weiter...!“
Das ist auch der Titel eines Filmes, der am Dienstag, 31. Januar, um 19 Uhr in der
Emmauskirche, Mannesallee, gezeigt wird. In dem Film „Die Widerständigen – „also machen wir das weiter“ von Katrin Seybold und Ula Stöckl kommen Menschen zu Wort, die die Wilhelmsburger Familie Leipelt gut gekannt haben und Hans Leipelt auf seinem Weg in den Widerstand gefolgt sind.
Angela Bottin, die die Filmarbeiten wissenschaftlich begleitet hat, wird den Abend mit einer kurzen Einführung eröffnen und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen. Der Eintritt ist frei. SL
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