Viel los in Harburgs City

An diesen Standorten wurden drei Tage lang die Besucher der Harburger City gezählt. Foto: citymanagement harburg
 
Harburgs Citymanagerin Melanie-Gitte Lansmann. Foto: pr

Zählung ergab mehr Besucher als vor zwei Jahren – Abwärtstrend in der Hamburger Innenstadt

Olaf Zimmermann, HarburgIn der Mönckebergstraße und Spitalerstraße gehen die Besucherzahlen zurück, in der Harburger City nehmen sie dagegen  zu. Diese Angaben veröffentlichte jetzt das Harburger Citymanagement. Seit 2013 wird auf Veranlassung des Citymanagements alle zwei Jahre die Besucherfrequenz in der Harburger Innenstadt ermittelt. Die aktuelle Zählung fand am Freitag, 30. Juni, am Sonnabend, 1. Juli, sowie am Dienstag, 4. Juli, jeweils von 8 bis 20 Uhr statt, immer an sieben Standorten: Am Sand 25, Hölertwiete 1, Lüneburger Straße 43, Lüneburger Straße 33, Lüneburger Straße 8, Seevepassage 2 und Seevepassage 23.Obwohl es an zwei der drei Tage regnete, besuchten insgesamt 241.907 Personen die Harburger City. „Ein gutes Ergebnis“, kommentierte City-managerin Melanie-Gitte Lansmann. Die Harburger Innenstadt funktioniert als Einkaufs- und Nahversorgungszentrum.  Im Detail: Am Sonnabend steigerte sich die Besucherzahl gegenüber 2015 „deutlich“. Besonders die Seevepassage wurde mehr frequentiert. Die meisten Passanten wurden wie bereits 2015 in der Lüneburger Straße zwischen Harburger Ring und Bremer Straße gezählt. Zu Marktzeiten ist auch auf dem Sand viel los.In der Hamburger Innenstadt fiel dagegen die Zahl der Besucher nach einer aktuellen Erhebung im Vergleich zu 2015 um neun Prozent. 

„Handlungsbedarf in der Erhaltung der Sauberkeit“



Olaf Zimmermann, Harburg
Was lässt sich aus der aktuellen Passantenzählung schlussfolgern?  Ein kurzes Interview mit  Harburgs Citymanagerin Melanie-Gitte Lansmann.

In der Harburger City ist viel los, es gibt mehr Besucher als 2015. Also hat die Attraktivität der Innenstadt zugelegt? In der Harburger Innenstadt liegt der Schwerpunkt auf der Nahversorgung. Große Magneten der City sind unter anderem Aldi und die Post in den Harburg Arcaden, der werktägliche Wochenmarkt am Sand, Karstadt und die Einkaufszentren. Am Dienstag ergab sich eine Besucherfrequenz von 87.864 Personen.  Die für ein Oberzentrum guten Frequenzen belegen, dass sich die Aktionen und  Veranstaltungen aller Akteure positiv auf die Aufenthaltsqualität und Attraktivität ausüben und die Harburger City ein hohes Potential hat, das es weiterhin zu stärken und weiterzuentwickeln gilt.

Sind neben der Besucherzahl auch die Umsätze der Firmen in der Harburger City entsprechend gestiegen? Das wurde nicht erhoben.

Wo in der Harburger City besteht der größte Handlungsbedarf? Was muss jetzt angepackt werden?Die Zahlen zeigen, dass besonders in der Hölertwiete und am Sand noch Handlungsbedarf besteht. Durch Maßnahmen des BID Sand-Hölertwiete werden die Attraktivität und Aufenthaltsqualität gefördert. Seit Februar sind bereits Kümmerer der Elbe-Werkstätten im Einsatz. Sie erhalten die Sauberkeit in den Beeten und in der Fußgängerzone. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Erneuerung des Bodenbelags und des Mobiliars. Das Zusammenspiel von schlichtem und expressivem Mobiliar soll gewährleisten, dass der historische Sand nicht verfälscht, aber attraktiver wird. Mit der Erweiterung des gastronomischen Angebots, was zum Verweilen in der Fußgängerpassage einlädt, ist die Passantenfrequenz ebenfalls gestiegen. Da das BID Lüneburger Straße  im letzten Herbst ausgelaufen ist, besteht ein erneuter Handlungsbedarf in der Erhaltung der Sauberkeit und der Beetpflege.
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