Viel los im Speicher am Kaufhauskanal

Die Harburger Schauspielerin Sandra Keck liest am 27. September im Speicher am Kaufhauskanal. Foto: pr

Im September beginnt das Kulturprogramm mit Klavierwochenende, plattdeutschen Lesungen und Wagner im Morgenmantel

Von Sabine Langner. Rein körperlich befindet sich Henry C. Brinker im Sommer, gedanklich ist er aber schon längst im Herbst angekommen, was nichts mit den momentan herrschenden Temperaturen zu tun hat. Der Geschäftsführer hat das Herbst-Programm für den Speicher am Kaufhauskanal, Blohmstraße 22, geplant.
Los geht es am Donnerstag, 1. September, mit Dominik Wilgenbus und seinem Programm „Mein Wagner“. Dabei sitzt der Entertainer im opulenten Morgenmantel auf der Bühne vor dem Flügel und durchlebt die Irrungen und Wirrungen des Ich-Erzählers Wagner.
Der neue Bechsteinflügel des Speichers wird am Sonntag, 11. September, um 15 Uhr von Jennifer Hymer vorgestellt. Die amerikanischen Musikerin wird „Mutter der Klaviere“ genannt. Sie beherrscht sie alle, vom Spielzeugklavier bis zum großen Konzertflügel. In diesem Jahr ist sie gemeinsam mit ihren Kollegen Ninon Gloger und Bernhard Fograscher im Rahmen des 3. Non-Piano/Toy Piano Weekends im Speicher am Kaufhauskanal zu Gast.
Nach vielen Jahren in der Harburger Bücherhalle hat der Quickborn-Verlag die plattdeutschen Lesungen seiner Künstler jetzt in den Speicher am Kaufhauskanal verlegt. Den Anfang macht die Harburger Ohnsorg-Schauspielerin Sandra Keck am Dienstag, 27. September, um 19 Uhr, mit ihrem neuen Programm „Kecke Utsichten“. Sie verspricht eine Reise durch die „plattdeutsche Weltliteratur“, garniert mit eigenen Texten, bei denen sich alles um die ungewöhnlichsten Dinge der Welt dreht.

„Platt im Speicher“ mit Gerd Spiekermann

Am Dienstag, 25. Oktober, steht NDR-Moderator Gerd Spiekermann um19 Uhr auf der Bühne. Der vertellt ut sien Book „Tööv mol even!“ Dabei spannt er einen weiten Bogen von seiner Kindheit und Jugend in der Wesermarsch, den Sorgen und Nöten eines modernen Familienvaters mit Frau, vier Kindern, vier Enkeln und Haustieren bis hin zum stressigen Alltag und den Erlebnissen eines Reisenden in fremden Ländern.
Den letzten Termin der Reihe „Platt im Speicher“ bestreitet Yared Dibaba am Dienstag, 29. November, um 19 Uhr. Er erzählt von „tohuus un ünnerwegens“. Yared Dibaba liest neue plattdeutsche Geschichten über seine Erlebnisse rund um den Globus aber auch in der Heimat.
Die Karten für die Lesungen „Platt im Speicher“ kosten jeweils zwölf Euro. Erhältlich sind die Tickets in Leichers Buchhandlung, Meyerstraße 1 (Tel. 77 41 16) oder aber direkt beim Quickborn-Verlag unter Tel. 77 81 31.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.