Unser historisches Harburg

Bis heute sind zahlreiche Details des Originalzustands des Fachwerkhauses am Karnapp 5 zu finden, wie die Stilgiebelfassade zum Garten hin, ein Katzenkopfpflaster im Eingangsbereich, das ursprüngliche Raumgefüge in der Fachwerkkonstruktion und Holzbauelemente mit Schnitzereien. Foto: Bildarchiv Denkmalschutzamt Hamburg

Beim „Tag des offenen Denkmals“ ins Fachwerkhaus von 1645 am Karnapp

Matthias Greulich, Harburg
Das Bismarck-Denkmal kennt jeder und auch der Michel ist den meisten Hamburgern ein Begriff. Aber auch in Harburg stehen bedeutsame Bauwerke, die uns an Vergangenes erinnern. Einige davon öffnen an den Tagen des offenen Denkmals am Sonnabend, 9. und Sonntag, 10. September, ausnahmsweise ihre Türen:
- Fachwerkhaus Karnapp: Das Fachwerkhaus „De Graue Esel“ wurde um 1645 erbaut und ist damit eines der ältesten derartigen Gebäude in Hamburg. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts. wurde es als Wohnung und Werkstatt genutzt und 1987/88 vollständig restauriert. Karnapp 5, so 11 bis 17 Uhr
- Wartesaal Harburger Bahnhof: Der Fernbahnhof Harburg wurde 1872 an seinem jetzigen Standort in Betrieb genommen. Der Raum ist einer der wenigen erhaltenen Versammlungsräume mit freistehender Deckenkonstruktion in Hamburg und zugleich die letzte historische Bahnhofswartehalle. Im Bahnhof über Gleis drei und vier, Hannoversche Straße 85. sa und so 14 bis 18 Uhr
- Kontor- und Wohnhaus Kanalplatz: Das Gebäude in zentraler Hafenlage wurde 1854 vom Harburger Kaufmann L. W. Brammer als Wohnhaus mit „Comptoir“ errichtet. Kanalplatz 6, so 12 bis 18 Uhr
- Speicher am Kaufhauskanal: Der älteste Großspeicher Hamburgs wurde 1827 gebaut. 1881 musste das „Neue Kaufhaus“ der Eisenbahn nach Cuxhaven weichen und wurde an seinem jetzigen Standort wieder aufgebaut. Heute finden hier Kulturveranstaltungen statt. Blohmstraße 22, so 10 bis 17 Uhr, mit Führungen
- Portalkran: Der Liebherr-Portalkran von 1972 symbolisiert die industriell-gewerbliche Epoche der etwa 1.000-jährigen Geschichte des Harburger Binnenhafens. Denkmalgerecht saniert, ist der betriebsbereite und begehbare „Kulturkran“ heute ein Open-Air-Veranstaltungsort. Lotsekai, so 12 bis 18 Uhr, mit Führungen.
- Barkassenfahrt: Für Sonntag, 10. September, wurde ein Shuttle-Service zwischen Kanalplatz und Sandtorhöft/Kehrwiederspitze eingerichtet. Abfahrt in Harburg um 12 und 15 Uhr, am Sandtorhöft/Kehrwiederspitze um 10.30, 13.30 und 16.30 Uhr.
Die Barkasse ist etwa 75 Minuten unterwegs. die einfache Fahrt kostet zehn, Hin- und Rückfahrt 16 Euro, Kinder zahlen die Hälfte.
- Fahrradtour: Vom Kanalplatz geht es in die Innenstadt, über Eißendorf, Marmstorf nach Sinstorf und dann über Langenbek und Wilstorf zurück. Ziel sind Industriebauten des 19. Jahrhunderts, repräsentative Bauten der aufstrebenden Industriestadt Harburg, die vor dem 1. Weltkrieg entstanden, sowie Beispiele des „Neuen Bauens“ der Weimarer Republik, dörfliche Kulturdenkmäler, Kirchen, alte Schulbauten und Arbeiterwohnhäuser. so 10 Uhr, Treffpunkt Kanalplatz, Dauer vier Stunden, Anmeldung bis 6. September per E-Mail an barnick-radke@t-online.de
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