Tierisch gut!

Chefärztin Dr. Sabine Ott (l.) und Swantje Burmester mit den Pferden Trixi (l.) und Jojo. Foto: AKH

Kinder- und Jugendpsychiatrie
der Asklepios Klinik Harburg bietet auch Reittherapie an

Sabine Langner, Harburg

Ein warmes Fell, freundliche Stupser mit einer weichen Schnauze und das Gefühl grenzenloser Freiheit: Bei der Behandlung von kranken Menschen erzielt der Umgang mit Pferden seit Jahren große Erfolge. Seit neun Monaten bietet auch Kinder- und Jugendpsychiatrie des Asklepios Klinikums Harburg (AKH) eine Reittherapie an. Möglich ist dieses Angebot durch die Spende verschiedener Ärzte des Krankenhauses.
Patienten können hier zusammen mit der Diplom-Psychologin und Reittherapeutin Swantje Burmester mit speziell ausgebildeten Pferden arbeiten. Einmal in der Woche fährt die 33-Jährige mit drei bis vier stationären Patienten in den Reitstall. Rund sechs Wochen arbeitet Burmester dann mit der jeweiligen Patientengruppe, unterstützt wird sie dabei von den Kollegen der Kinderstation.
Die Patienten kümmern sich um die Pferde, reiten auf dem Platz, machen Ausritte in den Wald. Sie lernen in der Reittherapie von und mit den Pferden. Sie überwinden Ängste, haben Erfolgserlebnisse, trainieren Aufmerksamkeit und soziales Verhalten, übernehmen Verantwortung. Drei Pferde arbeiten mit den Kindern und Jugendlichen zusammen: Reitpony Trixi (21 Jahre alt), Haflinger Jojo (15 Jahre alt) und Chamisso (19). Das ehemalige Turnierpferd von Burmester hat im Alter eine neue Aufgabe bekommen.
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