Spielen bis das Konto leer ist

Glücksspielsucht: Am häufigsten sind junge Männer zwischen 21 und 25 Jahren betroffen. Foto: pr

Kostenlose Telefonaktion mit Experten für
Glücksspielsucht: 22. Juni, 10 bis 12 Uhr

Birgit Malchow, Berlin

Glücksspiele üben auf viele Menschen eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Dahinter steckt die Hoffnung auf den ganz großen Gewinn, aber auch die Lust an Spiel und Spannung. Das Los auf dem Rummel, der Wettschein bei der Fernsehlotterie – das Glücksspiel hat viele Facetten und kann uneingeschränkt Spaß bringen – wenn man die Kontrolle behält.
Das ist aber einigen Spielern nicht möglich. Sie verbringen mehr und mehr Zeit mit den Spielen. Die Einsätze werden ris-kanter. Schleichend kann sich über Monate und Jahre eine Sucht entwickeln. Zwischen 308.000 und 676.000 Menschen, zeigen in Deutschland ein riskantes bis süchtiges Spielverhalten. Am häufigsten sind junge Männer zwischen 21 und 25 Jahren betroffen. Zu diesen Ergebnissen kam eine aktuelle Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
Glücksspielsucht ist eine Krankheit, die fast immer dramatische Folgen hat, wie finanzielle Not und schwere familiäre Krisen. Die Angehörigen sind hilflos. Sie merken, dass sie das Spiel nicht unterbinden können. Oft fühlen sie sich sogar für die entstandenen Probleme verantwortlich und haben Angst, sich anderen Menschen anzuvertrauen.
Während unserer Telefonaktion gibt es die Möglichkeit, alle Fragen anonym zu stellen: Ab wann beginnt die Sucht? Was tun, wenn der Partner, der Bruder oder der Freund Haus und Hof verspielt? Wie wird Glücksspielsucht therapiert? Wie verhindert man Rückfälle? Wie wird man die Schulden wieder los? Kann man das Konto von Spielsüchtigen sperren lassen?
Diese und alle anderen Fragen beantworten die Expertinnen Birgit Buchmüller und Marie-Luise Theunissen-Spitzley vom Beratungstelefon zur Glücksspielsucht der BZgA und des Deutschem Lotto- und Totoblocks. Die Telefone sind am Donnerstag, 22. Juni, von 10 bis 12 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer Tel. 0800-137 27 00 geschaltet.

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Expertinnen: Birgit Buchmüller und Marie-Luise Theunissen-Spitzley
Beratung: Donnerstag, 22. Juni, 10 bis 12 Uhr
Kostenlose Rufnummer:
Tel. 0800/137 27 00
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