So war es bei Thörl im Binnenhafen

1954: Arbeiter bei Thörl. Foto: Helms-Museum.

Vortrag von Angelika Hillmer am 27. April über ein Harburger Traditionsunternehmen

Von Siegmund Borstel. Rama und Sanella, Sunil und Omo, Iglo und Langnese: Vielen sind diese Markennamen, mit denen schon unsere Großeltern aufgewachsen sind, geläufig. Den wenigsten ist jedoch bekannt, dass eine Harburger Firma die für diese Produkte notwendigen Grundstoffe, Öle, Fette und Fettsäuren, herstellte und dazu Rohwaren wie Palmkerne, Kopra und Soja importierte und verarbeitete. F. Thörl’s Vereinigte Harburger Oelfabriken Aktiengesellschaft war ein bedeutendes Industrieunternehmen von internationalem Rang und über Jahrzehnte einer der größten Arbeitgeber in Harburg.
Doch wie sah der Arbeitsalltag von Thörlianern in den 1950er-Jahren aus, wie das Betriebsklima in den 1970ern? Gab es Arbeits- und Umweltschutzmaßnahmen, und für welche Verbesserungen setzten sich Gewerkschaften und Betriebsräte in jener Zeit ein? Was wurde nach der Firmenschließung aus den Thörl’schen Speichern und den Fabrikationsanlagen?
Diesen und anderen Fragestellungen geht Angelika Hillmer am Mittwoch, 27. April, um 18 Uhr in einem mit vielen Fotos illustrierten Lichtbildvortrag nach. Wo? Im Theatersaal des Helms-Museums, Museumsplatz 2. Eintritt: vier, ermäßigt drei Euro. Anmeldungen erbeten unter
Tel. 428 71 24 97.
Der Vortrag ist eine Kooperation zwischen Geschichtswerkstatt Harburg und dem Museums- und Heimatverein Harburg Stadt und Land. Zum Abschluss des Abends wird ein 35-minütiger Film (1954-1958) vom Bau der Thörl’schen Fabrikanlagen am Seehafen gezeigt.
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