„Shaft“ ermittelt am Ernst-August-Kanal

Kino am Kanal: Im Biergarten „Zum Anleger“ sind sechs besondere Filme zu sehen. Foto: pr

Elbblick Open Air-Kinofestival: Sechs coole Lieblingsfilme und
skurrile Klassiker im Biergarten „Zum Anleger“

WILHELMSBURG. Kino am Wasser, umsonst und draußen: Noch bis Sonnabend, 9. September, sind im Biergarten „Zum Anleger“, Vogelhüttendeich 123, Filme von Wes Anderson, Gordon Parks und Jack Hill zu sehen. Die Filme gehören zum Ersten „Elbblick Open Air-Kinofestival“, der „Anleger“ ist der einzige Spielort südlich der Elbe.
Am Donnerstag, 10. August, ist „Tiefseetaucher“ von Wes Anderson zu sehen: Wer es humorig mag, Farben und Kostüme liebt, wird an dieser skurrilen Expedition eines Meeresforscherteams Spaß haben. Bill Murray spielt den fiktiven Kapitän Steve Zissou, einen Ozeanografen, der dem realen Jacques Cousteau nachempfunden wurde.
Am Freitag, 11. August, haben „Die Royal Tenenbaums“, ebenfalls von Wes Anderson, ihren Auftritt: Als Lebemann und Egoist Royal Tenenbaum das Geld ausgeht, muss er eine tödliche Krankheit simulieren, um wieder bei seiner Frau Ethel einziehen zu dürfen – eine amüsante Mischung aus Drama und subtiler Komödie mit namhafter Schauspielerriege: Gene Hack-man, Anjelica Huston, Gwyneth Paltrow, Danny Glover, Bill Murray und andere geben den Tenenbaums Gesichter.
Ein visuelles Anderson-Kunstwerk mit exzentrischen Kostümen, herrschaftlichen Häusern und skurrilen Charakteren steht am Sonnabend, 12. August, mit „Grand Budapest Hotel“ auf dem Programm: Die absurde, anrührende und bisweilen zuckersüße Geschichte handelt vom Concierge Gustave und dem Lobby-Jungen Zero Moustafa in der Zeit zwischen den Weltkriegen. Mit Ralph Fiennes, Jude Law, Bill Murray, Tilda Swinton.
Technisch gekonnt und spannend: Am Donnerstag, 7. September, ermittelt der Harlem-Superdetektiv „Shaft“ unter der Regie von Gordon Parks und vermittelt das Anfang der 1970er Jahre neue Selbstbewusstsein der schwarzen Amerikaner.
Am Freitag, 8. September, steht mit „Superfly“ ein Gordon-Parks-Jr.-Klassiker auf dem Programm: Die Soul-Musik von Curtis Mayfield machte den Streifen aus dem Jahr 1971, den die New York Times zu den zehn besten Filmen zählt, zum Klassiker.
„Foxy Brown“ von Jack Hill vereint am Sonnabend, 9. September, die typischen Elemente des „Blaxploitation“-Kinos: Bikinis, Soulmusik und ein „ruppiger“ Charakter der Hauptrolle.Alle Filme beginnen um 22 Uhr. Der Eintritt ist frei, aber die Veranstalter freuen sich über Spenden. PÖP
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