Sexstreik beendet das Zeitalter der Männer

Der Harburger Flaneur über einen Trick aus der Antike.

Das Zeitalter der Männer ist vorbei. Es gibt ruhmreiche Ausnahmen. Wir nennen die Namen Da Vinci, Beethoven, Shakespeare. Der aufmerksame Leser versteht.
Und jetzt eine Liste der männlichen Beiträge zur Zivilisation: Krieg, Kolonialismus, ethnische Säuberungen, Vergewaltigungen, Kindesmissbrauch, Vernichtungslager, Umweltzerstörung. Weitere gefällig?
Die Lage ist eindeutig genug.
Wenn die Männer nicht endlich abdanken, gibt es keine Hoffnung für die Menschheit.
Wie kriegen wir sie aus dem Sattel? Die griechische Antike liefert die Antwort.
Sexstreik.
Der Leser kennt die alte Geschichte: Die Frauen weigern sich, mit uns ins Bett zu gehen, bis wir die Herrschaft friedlich abgeben.
Der Flaneur schätzt, dass die Männer das keine drei Wochen aushalten, bis ihr Widerstand für immer gebrochen ist. Sie wissen: Sollten sie es noch einmal wagen, ihre Vorherrschaft zu behaupten, werden die Frauen wieder ...
Oh, was für eine wunderbare Welt wird das sein. Ohne Mercedes- und BMW-Fahrer, die mir auf der Autobahn bis aufs Heck fahren; ohne das grässliche Kräftemessen zwischen den männlichen Menschenaffen; ohne den ewigen Fußball im Fernsehen.
Wir könnnen’s kaum erwarten. Bitte, bitte, liebe, wunderschöne Frauen, worauf wartet ihr?
Wie rief der Flaneur in jenen fernen Tagen als er jung war: Make love not war!

Kolumne: Regelmäßig schreibt der Harburger Flaneur im Elbe Wochenblatt am Wochenende. Unserem Spaziergänger fällt einiges auf: In dieser Woche berichtet er über eine neue Wendung im Geschlechterkampf.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.