Petrus Freunde wollen die Gemeinde retten

Voller Tatkraft: Der Förderverein „Petrus Freunde“ will das lebendige Gemeindeleben in Zeiten leerer Kassen retten. Foto: pr

Neuer Förderverein sammelt Spenden für das Gemeindeleben: 
Auftaktveranstaltung am Wochenende

Gaby Pöpleu, Harburg

Das Geld ist fast alle, die Kirche und das Gemeindehaus wurden vom Kirchenkreis Hamburg-Ost als „entbehrlich“ eingestuft – noch vor kurzem sah es in der Heimfelder St. Petrus Gemeinde düster aus. Aber einige Gemeindemitglieder wollten nicht tatenlos zusehen, wie ihr lebendiges Gemeindeleben den Bach ‘runter geht, gründeten im November den Förderverein „Petrus Freunde“. Mit einem musikalischen Gottesdienst am Sonntag, 26. März, um 11 Uhr will er sich der Öffentlichkeit vorstellen.
Die Singzwerge werden dabei sein, wie auch die größeren SingKids und die SingRiesen. Nach dem Gottesdienst treffen sich alle Interessierten bei einem Buffet. Dann können Fragen gestellt werden, man kann Mitglied werden oder spenden.
Viele Gruppen treffen sich im Gemeindezentrum
In den letzten Monaten hatte man in der St. Petrus-Gemeinde viel über die schwierige Finanzsituation gestritten. Es war von „strukturellen Defiziten“ und „drohender Zahlungsunfähigkeit in naher Zukunft“ die Rede. Dazu kamen die Probleme mit den Gebäuden. Weder für die Erhaltung der Kirche noch für’s Gemeindehaus gibt es in Zukunft Geld vom Kirchenkreis.
Das Gemeindezentrum St. Petrus ist aber neben der Kirche Zentrum einer lebendigen Gemeinde, beherbergt viele Gruppen: Konfirmanden, Frauen- und Männergruppen, Chöre für Kinder und Erwachsene, zwei Posaunenchöre, Seniorengruppen, Gymnastik- und Selbsthilfegruppen, dazu Gesprächskreise und die Kinder der Kindertagesstätte, die ohne Spenden langfristig ihren Wirkungsort verlieren würden.
Vorsitzende der Petrus Freunde ist Barbara Trull-Voigt, die auch Mitglied im Gemeinderat ist. „Endlich können wir richtig loslegen. Alle bürokratischen Hürden sind genommen.“ Auch Pastor Christoph Borger ist Vorstandsmitglied. Er erklärt das Ziel des Vereins so: „Man muss damit rechnen, dass die Kirchensteuerzuweisungen weniger werden. Der Förderverein wird uns helfen, das Loch zu stopfen. Das Ziel ist ein ausgeglichener Haushalt und eine gute Gemeindearbeit, an der möglichst viele Menschen in Heimfeld beteiligt sind.“
Wer sich engagieren möchte, Ideen hat oder besondere Kenntnisse – besonders dringend benötig werden Marketing-, IT- oder Fundraising-Fachleute–, kann sich per E-Mail an freunde@petrus- heimfeld.de oder unter S 790 49 66 an Pastor Borger wenden.
❱❱ www.petrus-heimfeld.de
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