Kunst auf Zeit

Gibt’s ab 2019 in Harburg eine Ausleihstelle für Kunst? Die Initiative SuedKultur hat dafür ein Konzept erarbeitet. Foto: pr

Initiative SuedKultur setzt sich für die Gründung
einer Artothek in Harburg ein - Infotreffen in der Fischhalle

Olaf Zimmermann, Hamburg-Süd
Die Initiative SuedKultur, ein Zusammenschluss Kulturschaffender aus dem Hamburger Süden, hat sich eine Anregung der Harburger CDU zu eigen gemacht. Harburg soll als erster Hamburger Bezirk eine Artothek bekommen.
In Artotheken wird gegen eine geringe Gebühr Kunst ausgeliehen: Bilder, Skulpturen, Grafiken meist regionaler Künstler. Am Dienstag, 12. Dezember, treffen sich Harburger Künstler um 19 Uhr in der Fischhalle Harburg, Kanalplatz, um über diese Idee zu diskutieren. „Wir haben mal ein paar Hausaufgaben gemacht. Die werden wir präsentieren“, verspricht Heiko Langanke (SuedKultur).
Die Ausleihstelle für Kunst soll unter bezirklicher Regie arbeiten. „Harburg wäre dann der einzige Bezirk in ganz Hamburg, der die Einrichtung einer Artothek fördert“, sagt die Harburger Künstlerin Anke de Vries.
Die Toepfer-Stiftung hat Unterstützung bei der Planung zugesagt, in der Kulturbehörde überwiegt Skepsis. An regionalen Künstlern fehlt es im Hamburger Süden nicht, wie etwa der seit 14 Jahren stattfindende Harburger Kulturtag verdeutlicht.
Wichtig ist den Artothek-
Initiatoren, Aufmerksamkeit für einheimische Künstler zu schaffen. Heiko Langanke: „Sie leben und arbeiten hier und verdienen unsere Aufmerksamkeit und Wertschätzung.“ Ein Kunstwerk zu entleihen ermöglicht auch einen einfachen Zugang zur Kunst. „Wenn man dazu noch weiß, dass die Kunst quasi aus der Nachbarschaft stammt, wird es erst richtig spannend“, so der SuedKultur-Sprecher.
Wer beim Projekt „Artothek Harburg“ mitmachen möchte, kann sich per E-Mail unter
kontakt@sued-kultur.de melden.
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