Katzenallergie – trotzdem hat Sarah einen Stubentiger

Sarah Schultz ganz privat: Nach Feierabend schmust die bekennende Katzenliebhaberin gern mit ihrem Stubentiger. Foto: rss

In Neuenfelde kennt (fast) jeder Verkäuferin Sarah Schultz aus der örtlichen Bäckerei

Romy Stuhlmann, Neuenfelde

Die Bäckerei Neuenfelde versorgt das Dorf nicht nur mit frischen Brötchen, Brot und leckerem Kuchen, auch die Mitarbeiterinnen haben immer einen flotten Schnack auf den Lippen oder einen Tipp parat. So auch die 27-jährige Sarah Schultz. Die ausgebildete Bäckereifachverkäuferin arbeitet hier seit zweieinhalb Jahren. Und steht fast täglich zusammen mit ihrer Mutter hinter dem Tresen. Das Mutter-Tochter-Gespann hat gleichzeitig angefangen dort zu arbeiten und ist seitdem fester Bestandteil des Familienbetriebes. Ob es manchmal Zoff zwischen den beiden gibt? ,,Nein. Wir haben ein sehr enges Verhältnis.“
Doch was macht Sarah Schultz, wenn alle Brötchen verkauft sind und Feierabend ist? Die Neuenfelderin, die zunächst nur als Aushilfskraft ins
Bäckereileben schnupperte, ist eine leidenschaftliche Tennisspielerin. Seit über 20 Jahren spielt sie in ihrer Freizeit beim TuS Finkenwerder und hat sogar schon den zweiten Platz im Süderelbe-Cup gewonnen.
Außerdem ist Schultz eine Leseratte. Sie liest „quer Beet“ alles, was sie anspricht. Besonders gerne mag sie die spannende Buchreihe ,,Outlander‘‘.
Trotz ihrer Allergie, unter der sie seit dem achten Lebensjahr leidet, liebt Sarah Schulz Katzen über alles. Zuhause hat sie sogar einen „Stubentiger“. Ihre Liebe zu Tieren und zur Natur spiegelt sich auch in ihrem großen Wunsch wider: Eine Reise nach Schottland zu satten grünen Wiesen und dem rauen Meer.
Da die 27-Jährige nur wenige Kilometer von ihrem Elternhaus entfernt wohnt, ist sie auch heute noch dort Dauergast am Mittagstisch ,,Zum Essen komme ich immer nach Hause‘‘, schmunzelt Sarah Schultz.
Ihre Pläne für die Zukunft: In zehn Jahren sieht sie sich verheiratet, mit Kindern und immer noch hinterm Tresen stehend.
Muss ihre Mutter sie eigentlich manchmal noch wecken? ,,Nein, ich bin immer früher als meine Mutter da‘‘, sagt sie lachend – und bedient den nächsten Kunden.
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