Kaminer liest

Zu Gast in der Bücherhalle Harburg: Wladimir Kaminer. Foto: Josef Zierden

Harburg hat Kultur: Die SuedLese startet Ende März

Horst Baumann, Harburg

Mit SuedLese startet die Kulturinitiative SuedKultur zum zweiten Mal die Literaturtage des Hamburger Südens. Ein Highlight wird eine Lesung mit Wladimir Kaminer („Russendisko“) sein. Aber auch Bestseller-Krimi-Autorin Christiane Fux oder Adelsreporterin Bettina Hennig kommen nach Harburg, um aus ihren Werken zu lesen. Die SuedLese läuft von Montag, 20. März, bis Dienstag, 4. April.
Bestsellerautor Kaminer wird am Dienstag, 4. April, ab 20 Uhr in der Bücherhalle Harburg, Eddelbüttelstraße 47, unter anderem sein aktuelles Buch „Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger“ vorstellen.
Im Speicher am Kaufhauskanal hingegen wird der Adel samt seinen Eigentümlichkeiten einziehen. „Klatschreporterin“ Bettina Hennig, bekannt geworden durch Beststeller wie „Der frühe Vogel kann mich mal“ oder „Ich bin dann mal vegan“, feiert dort quasi die Lese-Weltpremiere ihres jetzt schon zahlreich verkauften Buches „Krön dich selbst, sonst krönt dich keiner“. Darin gibt sie Einblick in das Leben realer Prinzessinnen und verrät aber auch, was die Normalsterbliche daraus lernen kann.
Und die in München lebende Krimiautorin Christiane Fux wird am Donnerstag, 23. März, um 19.30 Uhr den neuen Wilhelmsburg-Krimi „Das Mädchen im Fleet“ in der Buchhandlung am Sand, Hölertwiete 5, lesen.
Es sind aber nicht nur bundesweit bekannte Autoren, die die SuedLese prägen. „Wichtig ist uns auch, dass wir nun vor allem besser vernetzt sind und auch unsere durchaus vorhandenen lokalen Autorinnen und Autoren zu Wort kommen lassen können“, sagt Heiko Langanke von SuedKultur.
Daher werden auch aktuelle Bücher von den Harburger Autorinnen Conny Schramm und Gisela Baudy vorgestellt, aber auch Sachbücher zum Harburger Hafen oder zum Mythos Hammaburg des Archäologischen Museums. „Es wird immer auch um Hamburg und seinen Süden gehen“, verspricht Langanke.
So begeistert im Moment alle an den kommenden Lesetagen arbeiten, so eng sei auf der anderen Seite das diesährige Budget. „Leider haben wir in diesem Jahr weniger Unterstützung von der Stiftung Nachbarschaft bekommen, und so fehlen uns noch rund 2.500 Euro, um Programmheft, Plakate und all das drucken und organisieren zu können“, so Langanke.
Wer helfen möchte: Kontakt unter Tel. 30 09 6941 oder per E-Mail an kontakt@sued-
kultur.de Betreff „SuedLese“.
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Heiko Langanke aus Ottensen | 25.02.2017 | 15:28  
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