Ist es richtig, dass die AfD nicht ins Bürgerhaus darf?

Umfrage: Entscheidung in Wilhelmsburg wird diskutiert

Niels Kreller, Hamburg-Süd

Über den richtigen Umgang mit der AfD gibt es reichlich Diskussionen. In Hamburg wurde diese in den letzten Tagen durch eine Entscheidung des Bürgerhaus Wilhelmsburg geschürt. Hier tagen Parteien, Verbände und Vereine, führen ihre großen Mitgliederversammlungen und Veranstaltungen durch. Die AfD aber soll nun laut einem Beschluss des Stiftungsrates vor der Tür bleiben. Die Vermietung an die AfD könne die über Jahre gewachsene Alltagsarbeit als Bürger- und Begegnungsstätte erschweren. Unter Umständen könne diese sogar erheblichen Schaden nehmen. So die Begründung des Stiftungsrates.
Damit ist die AfD natürlich nicht einverstanden. Schließlich werde das Bürgerhaus mit jährlich fast 500.000 Euro vom Bezirk Mitte gefördert.
In der Hamburger Bürgerschaft gab es in der Aktuellen Stunde der letzten Sitzung eine hitzige Debatte um den Beschluss. Neue Sprengkraft erhalten die Befürworter des Beschlusses durch die Rede des AfD-Politikers Bernd Höcke in Dresden und das Treffen der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry mit anderen europäischen Rechtsnationalen in Koblenz, wo AfD-kritische Presse nicht zugelassen war. Was sagen die Harburger zum Beschluss des Bürgerhaus?
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