Im Schein der Krüselleuchte

Die Veranstaltung „Landleben früher – Feuer und Licht“ zeigt das Leben der einfachen Bevölkerung vor 200 Jahren im Winter. Foto: pr

Freilichtmuseum am Kiekeberg: So lebten Menschen vor 200 Jahren

Ehestorf. Am Sonnabend, 18. Februar, zeigt sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg im flackerndem Lichtschein von Petroleumlampen, Kerzen und einfachen Öllampen, so genannten Krüselleuchten: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Landleben früher“ geht es um Feuer und Licht.
Was heute für stimmungsvolle Beleuchtung bei einem abendlichen Rundgang durch das Museum sorgt, war früher nach Einbruch der Dunkelheit auf den Bauernhöfen die einzige Lichtquelle. Die Darsteller der „Gelebten Geschichte von 1804“ zeigen, wie die historischen Leuchtmittel das Leben von Bauern, Mägden und Knechten auf einem Heidehof im beginnenden 19. Jahrhundert bestimmten. Besucher lernen die verschiedenen Leuchtmethoden der vorindustriellen Zeit kennen, zum Beispiel den Kien, ein harzgetränktes Stück Holz, oder den Krüsel, eine Hängeöllampe aus Blech.
Der Eintritt kostet neun Euro, Kinder und Jugendliche zahlen nichts. Das Museum ist an diesem Tag von 10 bis 20 Uhr geöffnet, das Programm „Gelebte Geschichte“ läuft von 15 bis 20 Uhr. Nach dem winterlichen Museumsrundgang können sich Besucher in Stoof Mudders Kroog aufwärmen.
Mehr Informationen gibt es unter ❱❱ www.kiekeberg-museum.de PÖP
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