Herbststurm im September

In der Schlucht von Eißendorf rückten Baumpfleger an, um die Folgen des ersten Herbststurms zu beseitigen. Foto: pr

In Eißendorf waren Feuerwehr und Baumpfleger im Einsatz

Joto, Harburg
Das Tiefdruckgebiet „Sebastian“ sorgte am Mittwochabend in Eißendorf für einen längeren Feuerwehr- und Baumpflegereinsatz. Am Abend stürzte ein Teil eines auf einem zwölf Meter hohen Hang stehenden Baumes in die Tiefe. Auf ein Wohnhaus an der Straße „In der Schlucht“, dessen neue Bewohner nach eigenen Angaben derzeit mit dem Einzug beschäftigt sind. Da der Rest des Baumes ebenfalls in die Tiefe zu stürzen drohte, rückte zunächst die Feuerwehr mit einem Teles-kopmastfahrzeug an. Doch für diesen Spezialfall war selbst der Teleskoparm nicht lang genug, die Feuerwehrleute kamen nicht in die Nähe des Baumes. Erst Baumpfleger einer Spezialfirma konnten schließlich in die Nähe des Baumes klettern und ihn entfernen.
Der erste Herbststurm in diesem Jahr bescherte der Feuerwehr in ganz Hamburg zahlreiche ähnliche Einsätze. Zwei Menschen kamen bei Unfällen ums Leben: Ein Mann wurde von herabfallenden Gerüstteilen so schwer verletzt, dass er im Krankenhaus starb, ein Rollstuhlfahrer fiel am Elbanleger Blankenese in die Elbe, die Taucher der Feuerwehr Hamburg konnten den Mann nur noch tot bergen.
Laut Deutschem Wetterdienst gab es in Hamburg teilweise Orkanböen von maximal 115 Stundenkilometern.
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