Heimfeld hat viele Könige

Ehemalige Heimfelder Könige: Manfred Matthies, Peter Polley (amtierender König der Könige), Manfred Klensang, Gert Eggert, Ulrich Wendland, Karlheinz Schneider, Peter Rusch, Bernd Lünsmann, Jens Kabuse, Kurt Theileis, Manfred Schulze, Bastian Böttcher und Hans Heinrich Böttcher (v. l.) Foto: pr

Club der Ehemaligen trifft sich regelmäßig

Von Sabine Langner. Wer in einem der Harburger Schützenvereine den Vogel abschießt, genießt für ein Jahr den Titel des Schützenkönigs. Danach beginnt normalerweise wieder der Alltag. Nicht so für die Könige des Heimfelder Schützenvereins. 1976 kam Hans Heinrich Böttcher auf die Idee, mit damals zehn ehemaligen Königen einen „Club Ehemalige Könige im Heimfelder Schützenverein“ zu gründen.
Seitdem treffen sich die Herren regelmäßig Ende Januar zu einem gemeinsamen Abendessen. Am Volkstrauertag besuchen sie zusammen die Gräber der ehemaligen Könige des Heimfelder Schützenvereins auf dem Harburger Friedhof. Und einmal im Jahr fahren sie zusammen für ein paar Tage weg.
Jeder neue Ehemalige hat die Aufgabe, eine kleine Reise für den Club zu organisieren. „1989 waren wir neun Tage nach dem Fall der Mauer in Berlin“, berichtet der Clubvorsitzende Gerd
Eggert. Der Club war aber auch schon beim Oktoberfest in München, am Bodensee, in Heidelberg und Bremen. „Ein besonderes Erlebnis für uns war eine Floßfahrt auf der Wilden Rodach nach Wallenfels im Frankenwald“, erinnert sich Gerd Eggert weiter. Auf den Reisen wird seit 1984 immer ein König der Könige ausgeschossen.
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