Hase, Huhn, Ei – Ostern früher und heute

Ostern am Kiekeberg: Zwischen den historischen Gebäuden entsteht eine besondere Stimmung. Foto: pr

Freilichtmuseum Kiekeberg feiert Ostern als großes Familienfest

EHESTORF. Seit wann heißt „Ostern“ eigentlich „Ostern“? Gab’s schon immer Osterhasen? Im Freilichtmuseum am Kiekeberg kann man auf diese und viele ähliche Fragen Antworten finden. Und viel Familienvergnügen: Zwei Tage lang, am Ostersonntag und Ostermontag, 16. und 17. April, dreht sich zwischen historischen Gebäuden und alten Gärten alles um Hase, Huhn und Ei. Der Eintritt zum Frühlingsfest kostet für Erwachsene neun Euro, für Kinder und Jugendliche ist er frei.
Tatsächlich kennt man den Bgriff „Ostern“ in Norddeutschland erst seit dem 18. Jahrhundert, als hier immer mehr Hochdeutsch gesprochen wurde. Vorher war das Fest vor allem unter dem niederdeutschen Begriff „Paschen“ bekannt, hergeleitet vom jüdischen Pessah-Fest, das den Zeitpunkt auch für das christliche Ostern vorgegeben hatte.
Fröhliches Programm
für die ganze Familie

Das Fest im Kiekeberg-Museum bietet neben interessanten Erkenntnissen über unsere Vorfahren vor allem fröhliches Ostervergnügen: Die ganze Familie kann ihr Wissen zum Thema „Ostern und seine Bräuche“ beim Osterrätsel testen. Die hoppelnden Freunde des Osterhasen können in ihrem Freigehege beobachtet werden. Beim Mitmachprogramm filzen Kinder Häschen zum Mitnehmen, basteln österliche Dekorationen oder backen Kekse in der Lehrküche.
Die Dauerausstellung „Spielwelten“ zeigt Spielzeug ihrer Eltern und Großeltern. An zahlreichen Stationen kann mitgespielt werden. Ein Bereich widmet sich der Spielzeugherstellung. Hier sehen Besucher etwa die große Ostereierpresse von 1910.
Beim Frühschoppen in der historischen Brennerei gibt’s für Erwachsene Live-Musik und herzhaftes Essen. Beim Ostermarkt werden dekorative Accessoires, Pflanzen und Leckereien angeboten. Aus der Museumsbäckerei gibt’s Kaffee und Kuchen und auch der Gasthof „Stoof Mudders Kroog“ sowie das Rösterei-Café „Koffietied“ sind geöffnet. PÖP
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