Harburger hilft Flüchtlingen

Engagiert für Jungen und Mädchen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten: Heiko Mönke, Nicole Mönke und Horst Mönke (v. l.).

Unternehmer Horst Mönke hat eine Weihnachtsfeier für 130 Flüchtlingskinder spendiert.

Von Horst Baumann. Horst Mönke war es eine Herzensangelegenheit, mit den Flüchtlingen zu feiern: „Auch ich musste als Kind aus meiner Heimat fliehen und Hunger leiden“, sagt der Inhaber der Firma Paletten-Service Hamburg AG. Was Mönke nie vergessen hat: Er wurde als
armer Junge damals zu einem Adventskaffee ins Hamburger Rathaus eingeladen.
Nun hat er den Erinnerungen Taten folgen lassen: Ungefähr 130 Kinder des Erstaufnahmelagers für Flüchtlinge auf dem Schwarzenberg, die Kleineren in Begleitung ihrer Eltern, kamen auf Einladung von Horst Mönke und seiner Familie zu einer Kinderweih-nachtsfeier in das festlich geschmückte Kantinenzelt. Unter dem Weihnachtsbaum spielte ein kleines Orchester der 10. Klasse des nahegelegenen Friedrich-Ebert-Gymnasiums und an jedem Tisch wartete ein Gastgeber auf die Kinder.
Nach zwei Weihnachtsliedern des Gastgeberchors, die Unruhe und Vorfreude wurde immer größer, gab es als Überraschung für jedes Kind eine Geschenktüte. Die war altersgerecht mit Mal- und Schreib-utensilien, kleinen Spielen und Büchern sowie mit Keksen, Schokolade und Mandarinen gefüllt.
Insgesamt haben sich 30 Helfer und sowie Musiker, alles Freunde der Familie, sowie die Küchenfee und zwei Dolmetscher um das Wohl der Kinder gekümmert.
Es gab Butterkuchen und weihnachtliche Leckereien, zudem rundete ein Porzellanbecher mit Kakao, den die Kinder hinterher mitnehmen durften, den Nachmittag ab.

Jazz-Hilfe

Die Harburger „Channel Jazz Gang“, in der damals auch Heiko Mönke spielte, suchte einen Probenraum und fand ihn auf dem Gelände der Firma Paletten-Service Hamburg der Familie Mönke. Das war vor mittlerweile 19 Jahren. Der Preis: Ein alljährlicher Benefiz-Jazzfrühschoppen. Schnell erklärten sich Freunde zur Unterstützung bereit und stellen seitdem Bier, Wein und Softgetränke, Schmalz und Würstchen, Käse, Brot sowie Kaffee und Kuchen kostenlos zur Verfügung. So kommen jedes Jahr mittlerweile rund 2.000 Euro zusammen, und insgesamt konnten in den vergangenen 19 Jahren schon über 27.000 Euro für gute Zwecke ausgegeben werden. Wichtig ist den Mönkes dabei, dass das Geld nicht anonym einer gemeinnützigen Organisation gespendet wird, sondern immer ganz persönlich an Hilfsbedürftige weitergegeben wird.
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