Harburg trifft sich auf der „Britsch“

Ziel der Biker-Sternfahrt am Sonntag, 10. Juli: die alte Harburger Elbbrücke. Foto: pr

Zum zehnte Mal gibt es den Charity Ride auf der Alten Harburger Elbbrücke

Von Horst Baumann. Es ist schon die zehnte Sternfahrt, die von den Hanse-
Bikern organisiert wird. „Wir werden uns ganz besondere Mühe geben, damit dieses kleine Jubiläum entsprechend seinem Anlass gewürdigt wird“, so Peter Blankenstein, Gründer und „Chef“ der Hanse-Biker. Am kommenden Sonntag, 10. Juli, treffen sich Biker und Harburger auf der „Britsch“, der Alten Harburger Elbbrücke. Der Erlös geht an das Kinderkrebs-Zentrum des UKE.
Wie können Besucher, auch Nicht-Motorradfahrer, helfen? Mit dem Kauf eines Charity Pin spendet jeder Besucher fünf Euro oder mehr. Für beste Unterhaltung sorgen das Trio Rocksin und die japanische Trommlergruppe Taiko.
Warum treffen sich die Harburger auf der Alten Harburger Elbbrücke? Aus den Reihen der Hanse-Biker Hamburg selber sind Tochter und Vater (Jella und Jörg Nicolaisen) ihren Krebserkrankungen erlegen. Ihnen zu Ehren treffen sich die Biker seitdem einmal im Jahr „auf der Britsch“, wie es im besten Werner-Deutsch heißt.
Wieviel Spenden haben die Biker gesammelt? Insgesamt 51.365 Euro. Im Vorjahr kamen 11.800 Euro durch zahlreiche Spenden, dem Erlös des Verkaufs von Charity-Pins sowie Kaffee und Kuchen zusammen. Das Geld wurde noch auf der „Britsch“ an Angela Gehrke, die Vertreterin der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg am UKE, in bar übergeben. Rund 300 Bikes, Trikes und Quads aus ganz Norddeutschland und insgesamt nahezu 700 Besucher
waren gekommen.
Warum „Nicostars“? Jörg Nicolaisen und seine Ehefrau Sybille besaßen zwei identische Yamaha Drag Star Motorräder, die sie Nicostars nannten – zusammengesetzt aus ihrem Familiennamen und ihren Motorradmodellen.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.