Harburg ist schöner als sein Ruf

Die Studenten wollen Harburgs Image mit ihrem Konzept aufpolieren. Foto: pr

Marketing-Studenten entwarfen ein neues Konzept, um das Image des Stadtteils aufzupeppen

Von Elke Blume. 23 IBA-Studenten aus ganz Deutschland, die einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre mit Fachrichtung Marketingkommunikation und Public Relation anstreben, erarbeiteten jetzt im Rahmen eines zweiwöchigen Workshops ein Kommunikationskonzept für den Verein Citymanagement Harburg. Sie wollen mit Hilfe eines cleveren Social-Media-Auftritts auf Facebook und verschiedener Blog-Kanäle die kulturelle Vielfalt des Stadtteils bewerben und so das negative Image des Stadtteils abschwächen.
Auf Grundlage selbst erarbeiteter und durchgeführter Umfragen innerhalb Harburgs aber auch im Großraum Hamburg sammelten die Studenten eigene Eindrücke im Stadtteil, untersuchten den Ruf Harburgs und die Bevölkerungsstruktur. Für weitere Recherchen stellte der Verein Citymanagement umfangreiche Unterlagen und Werbekonzepte der vergangenen Jahre zur Verfügung.

Neues Konzept der Studenten kam gut an


Ein Hauptaugenmerk legten die Studenten auf die Zerrissenheit zwischen dem alten und neu gebauten Harburg, erforschten das Zugehörigkeitsgefühl der Bewohner und hakten nach, warum die kulturelle Vielfalt vor Ort vom Rest der Hamburger Bevölkerung bislang meist schmählich ignoriert wird.
Das Kommunikationskonzept wurde bereits einem Gremium aus Vertretern der lokalen Politik, Wirtschaft und Kultur vorgestellt. „Wir haben heute einen neuen Blickwinkel gewonnen, der uns in Harburg voranbringen kann“, lobte Melanie Gitte Lansmann vom Verein Citymanagement Harburg die ambitionierte Arbeit der Studenten begeistert.
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