„Hallo Polizei!“

Sunnyboy im Phoenix-Viertel: Oberkommissar Thorsten Hoog. Foto: Tsilis

Mit Oberkommissar Thorsten Hoog auf Fußstreife im Phoenix-Viertel.

Von Andreas Tsilis. Sein Revier ist das Phoenix-Viertel: Oberkommissar Thors-ten Hoog ist dort mit einem Lächeln im Gesicht unterwegs. Viele Anwohner zwischen Hohe Straße und Krummholzberg, Wilstorfer Straße und Baererstraße grüßen ihn freundlich auf seinem Rundgang, die Kinder aus dem Bürgerzentrum Feuervogel rufen ihn einfach „Hallo Polizei!“.
Hoog freut sich über die Begegnungen: „Wichtig ist doch, das man wahrgenommen wird“, sagt er. Einige scheinen auf ihn zu warten. Sie erzählen ihm von Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Falschparkern beim Heimspiel der Kreisliga-Fußballmanschaft oder von überbelegten Wohnungen und gleichgültigen Vermietern. Nicht für alle Probleme kann Hoog eine polizeiliche Lösung anbieten.
Nur 500 mal 500 Meter ist das Phoenix-Viertel groß. Da läuft man dem unifomierten Oberkommissar irgendwann zwangsläufig über den Weg.
Seit September 2013 ist Hoog nun schon BFS. (Beamter im „Besonderen Fußstreifendienst“) Er wollte raus aus dem Streifenwagen und weg vom Schicht- und Bereitschaftsdienst. Früher war er bei den Massendemonstrationen in Brokdorf, Gorleben und der Hamburger Hafenstraße im Einsatz.
Heute ist er noch näher dran am Menschen, nur anders: Er hört zu und berät. Was das bringe angesichts der Meldungen über Schießereien in der Wilstorfer Straße? Oberkommissar Thorsten Hoog lächelt weiter. Er wünscht sich, „dass die Menschen, egal aus welchem Land sie stammen und welcher Religion sie angehören, offen, tolerant und respektvoll miteinander umgehen“.

Zwei Fragen an Oberkommissar Thorsten Hoog:

Wie wird man Beamter im Besonderen Fußstreifendienst?
Grundsätzlich kann sich jeder Polizeibeamte auf die freien Planstellen bewerben. Das Anforderungsprofil ist allerdings dem gehobenen Dienst zugeordnet. Ein großer, polizeilicher Erfahrungsschatz ist erforderlich.

Wieviele Kollegen arbeiten als BFS in Harburg?

Wir sind 24 Kollegen, die zwei Polizeikommissariaten und der Wasserschutzpolizei zugeordnet sind.


Was ist ein BFS?
Beamte im Besonderen Fußstreifendienst, vielfach auch Stadtteilpolizisten genannt, gewährleisten eine sichtbare Präsenz. Außerdem beraten und unterstützen sie Bewohner, Gewerbetreibende und Institutionen in polizeilichen Angelegenheiten. Zusätzlich stehen viele als „Cop for you“ (Cop4u) den Schulen im Zuständigkeitsgebiet als fester Ansprechpartner zur Verfügung.
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