Erinnerungen an die Kindheit

Wilma Schimpke schrieb bereits ein Buch über ihre Kindheit. Foto: ki

Das Erzähl-Café in der Michaelis-Gemeinde hat am Dienstag wieder geöffnet

Von Karin Istel. Wo ist Heimat? Oder sollte es besser heißen: Wo fühle ich mich beheimatet?  Über das Thema „Heimat“ diskutierten 15 Senioren beim Erzähl-Café lebhaft und angeregt.
Pastorin Bettina von Thun greift ein paar Mal in ihre Tasche, nimmt immer eine Handvoll Postkarten heraus, legt sie auf den großen Tisch. „Welche Postkarte erinnert sie an ihre Heimat? Schauen sie sich alle in Ruhe an.“ Während die Teilnehmer die Karten reihum gehen lassen, jeweils eine oder zwei herausgreifen, bespricht sich Pastorin von Thun mit ihrem Co-Moderator, Pastor Christoffer Sach, wer mit dem Mikro herumgeht.
Nach ein paar Minuten wird es immer lauter im Saal, die Teilnehmer sind in angeregte Gespräche vertieft. Karten werden herumgereicht, Kindheitserinnerungen ausgetauscht.

Wilma Schimpke schrieb bereits ihre Autobiografie

„Auf der Karte ist ein Haus mit einem Teich. So bin ich groß geworden. Tiere hatten wir auch“, berichtet Arthur Neumann. Der 73-Jährige lebte früher in der Lüneburger Heide, heute ist er in Neugraben zu Hause.
Eine, die sich schon intensiv mit ihrer Heimat beschäftigt hat, ist Wilma Schimpke. „Im jahr 1940 musste ich mit meinen Eltern weg aus der Heimat. In den 1990er Jahren habe ich meine Autobiografie geschrieben“, sagt sie.
Gegen 17 Uhr löst sich die Gruppe eher zögerlich auf. „Die Idee habe ich aus Sylt mitgebracht. Wichtig ist uns, dass der Kreis offen ist für jeden, der kommen mag“, so Pastor Sach. „Ich war das erste Mal dabei“, sagt Helga Neidhardt begeistert. „Wir kommen wieder“, ist für ihre Schwester Gerda Busch klar.

Erzähl-Café für Senioren ab 50 Jahre

Spiele der Kindheit
Dienstag, 19. Mai,
15 -16.30 Uhr
Michaelisgemeinde
Gemeindehaus
Cuxhavener Straße 232
Teilnahme kostenlos
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