Eine Zeitreise in das Harburg von 1955

Oberleitungen in der Moorstraße: Der Doppeldecker Richtung Fleestedt biegt um die Ecke. Foto: Klaus Otto/FeE-Archiv

Bislang unveröffentlicher Amateurfilm zeigt die Doppeldecker.

Von Horst Baumann. Wer erinnert sich noch? Zwischen 1949 und 1958 fuhren in Harburg Oberleitungsbusse. Ein bisher unveröffentlichter Amateurfilm, der die Doppeldeckerbusse zeigt, ist nun Teil eines Eisenbahnhistorischen Filmnachmittags. „Den Höhepunkt des Abends bildet eine außerordentliche Rarität in Form einer halbstündigen Zeitreise in das Hamburg von 1955“, sagt Peter Lindemann, Vorsitzender des veranstaltenden Vereins der Freunde der Eisenbahn.
Der Amateurfilm zeigt bisher unveröffentlichte Bilder von allen Verkehrsmitteln, die den Hamburgern damals zur Verfügung standen. „Der O-Bus in Harburg fehlt ebenso wenig wie die Alsterschiffe und die U- und Straßenbahn“, so Lindemann. Außerdem ist unter anderem der Streifen „Eisenbahner – Im Dienst der Menschheit“ aus dem Jahre 1975 zu sehen, (Dauer 29 Minuten). „Damals“, so Lindemann, „war beim Reisen noch der Weg das Ziel.“
Seit 50 Jahren veranstalten die Freunde der Eisenbahn solche Filmnachmittage. Am Freitag, 27. Dezember, gibt es nun zwei Vorstellungen um 15 und 17 Uhr im Großen Hörsaal des Hamburgmuseums, Holstenwall 24. Der Eintritt ist frei, bei Gefallen freuen sich die Eisenbahnfreunde ü̈ber eine Spende.
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