Ein Quartier braucht Hilfe

Zum Projektteam gehören Jan Paulsen (Bezirksamt), Daniel Boedecker (steg), Karsten Schultz (Bezirksamt), Suitbert Schmitt (urbanista, hinten, v.l.), Claudia Osten (steg), Kisten Ebert (urbanista, vorn, v.l). Auf dem Foto fehlen Lema Dehsabzi (steg) und Karin Dürr (steg). Foto: pr

Im Fördergebiet Harburger Innenstadt/Eißendorf-Ost
soll die Lebensqualität verbessert werden

Olaf Zimmermann, Harburg

In der Harburger Innenstadt und im angrenzenden Eißendorf Ost besteht Handlungsbedarf. Öffentliche Plätze und Straßen verkommen, Geschäfte schließen. 40 Prozent der Kinder unter 15 Jahren leben hier von Hartz IV – doppelt so viel wie im Hamburger Durchschnitt. Das Quartier braucht Hilfe. Deswegen hat der Senat diesen Bereich zum Fördergebiet (Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung, RISE) erklärt. Bis 2023 soll mit Hilfe der Bund-Länder-Städtebauförderung in soziale Infrastruktur investiert werden. „Es sollen attraktive Quartiere und Versorgungszentren zum Leben, Wohnen, Lernen und Einkaufen entstehen“, heißt es in einer Mitteilung.
Mit der Durchführung beauftragt ist die Stadtentwicklungs- und Erneuerungsgesellschaft (steg), die zuvor bereits auch im Phoenix-Viertel aktiv war. Derzeit wird noch ein Quartiersbüro als zentraler Anlaufpunkt gesucht. Angedacht ist eine Bürogemeinschaft mit dem Citymanagement Harburg.
Was passiert bereits? Der Marktplatz „Sand“ soll neu gestaltet werden, ebenso die Bereich Spielplatz am Irrgarten. In Eißendorf Ost werden Hauseigentümer über mögliche energiesparende Sanierungen informiert.

Quartiersbeirat: Wer möchte mitmachen?

Wie kann die Lebensqualität im Bereich Eißendorf-Ost/ Harburger Innenstadt verbessert werden? Um diese Frage kümmert sich seit September 2016 bis 2023 ein achtköpfiges Projektteam unter Leitung von Daniel Boedecker (Stadtentwicklungs- und Erneuerungsgesellschaft, steg). Aber auch die Meinung der Bürger, der Hauseigentümer und der Gewerbetreibenden im Gebiet ist gefragt. Sie können im Quartiersbeirat mitmachen.
Wie? Anmeldungen sind nicht nötig. Interessenten können einfach zur nächsten Sitzung kommen. Der Termin steht bereits fest: Mittwoch, 15. Februar, TUHH, Gebäude O, Raum 18. Beginn: 18.30 Uhr. Stimmberechtigt sind alle, die zuvor mindestens an zwei Beiratssitzungen teilgenommen haben.
Der Quartiersbeirat entscheidet, welche Stadtteilprojekte Geld aus den beiden Verfügungsfonds (insgesamt 30.000 Euro/Jahr) bekommen. Mehr Infos unter
❱❱ www.mitten-in-harburg.de


Das Fördergebiet
Das neue Fördergebiet Harburger Innenstadt / Eißendorf-Ost umfasst weite Teile der Harburger Innenstadt sowie den Bereich Eißendorf-Ost. Dabei bilden die B73 mit der Buxtehuder Straße den östlichen, die denkmalgeschützten Phoenix-Hallen den südlichen und das Wallgrabenquartier den nördlichen Gebietsabschluss.
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