Die Jungs von Trupp G sehen sich wieder

Die Jungs von Trupp G: (h.v.l.) Gert Neitzel, Joachim Meyer, Ekkehard Molzan, Rainer Mollenhauer, Bernd Pape, Henning Meyer. (v.l.) Siegfried Neubert, Jürgen Michaelsen, Bernd Peters, Jürgen Moldenhauer, Hans Moritz, Klaus Mäter.). Ein bunt gemischter Haufen aus Meckelfeld, Buchholz, Neugraben, Cadenberge, Cuxhaven, Harburg, Winsen, Wistedt, Schwarzenbek und Schneverdingen, der sich erst einmal beschnuppern musste, um in den folgenden dreieinhalb Jahren zu einer Gemeinschaft zusammenzuwachsen.

Sie begannen ihre Ausbildung zum Fernmeldehandwerker im April 1966

Von Horst Baumann. Einst war die Ausbildung zum Fernmeldehandwerker gefragt: Siegfried Neubert aus Rönneburg erinnert sich gerne an seine Lehrzeit: „Am 1. April 1966 begann ich mit rund 120 weiteren Jungen des Jahrgangs beim Hamburger Fernmeldeamt 5 in der Buxtehuder Straße. Wir waren alle 15 Jahre alt.“

104 Mark im Monat und ein „Haar-Appell“


Die Jungen wurden in sogenannte Trupps aufgeteilt, Neubert und elf weitere Lehrlingskollegen bildeten den Trupp G. Auf den Tag genau 50 Jahre nach Beginn ihrer Lehre trafen sich neun von zwölf von ihnen in der Lämmertwiete wieder.
Die Lehrlinge von einst hatten sich viel zu erzählen. In ihrer dreieinhalbjährigen Ausbildung waren sie zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen.
Im ersten Lehrjahr bekamen sie 104 Mark im Monat und mussten zum regelmäßigen Haar-Appell. Dabei schaute sich der Lehrherr die Haarlänge der Jugendlichen an – es war die Zeit der „Pilzköpfe“. Waren die Haare zu lang, ging es zum Frisör. „Und wehe es gelang nicht mit Wasser – zur Not mit Haargel – die Haare nicht über die Ohren gucken zu lassen“, erinnert sich Neubert.
Und wie geht es ihnen heute? „Wunderbar, besser geht's nicht“, sagt Bernd Peters. Er ist, wie die Mehrheit der Kollegen sein Arbeitsleben lang bei der damaligen grauen Post, später Telekom, geblieben. Inzwischen ist er im Ruhestand.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.