Der Dank eines Künstlers

Wer Erwin Hilbert persönlich kennenlernen möchte: Er eröffnet seine Mini-Ausstellung selbst. Fotos: pr

Ehemaliger Privatsekretär von Udo Lindenberg Erwin Hilbert stellt im Asklepios Klinikum Harburg aus

Gaby Pöpleu, Harburg

Die Ärzte des Asklepios Klinikums Harburg AKH haben Erwin Hilbert das Leben gerettet. Aus Dankbarkeit überließ der Tostedter Künstler und frühere Sekretär der Rocklegende Udo Lindenberg dem Krankenhaus drei ausgewählte Werke als dauerhafte Leihgabe. Hilbert hat den gerade neu gestalteten Raum der Stille – Rückzugsort für Patienten, Besucher und Mitarbeiter – mit den Bildern ausgestattet. Bei der Veranstaltung „Arzt meets Art“ am Donnerstag, 29. Juni, können Mitarbeiter, Patienten und Kunstinteressierte ab 17 Uhr die Werke Hilberts, den Künstler und das Retterteam kennenlernen.
Für Erwin Hilbert – Autor, Musiker und Maler – ging es um Leben und Tod, als er im Mai vergangenen Jahres in die Notaufnahme des AKH eingeliefert wurde. Diagnose: Herzversagen bei Herzmuskelentzündung. Dann ging alles ganz schnell: Von der medizinischen Erstversorgung bis zur Therapie auf der Herzstation. „Das war hier gute Teamarbeit. Besser konnte ich es nicht treffen. Die Ärzte haben mich kurz vor knapp gerettet, dafür möchte ich mich mit meinen Bildern bedanken“, erklärt Hilbert die ungewöhnliche Veranstaltung.
Ärzte freuten sich über
außergewöhnlichen Dank

Dr. Britta Goldmann, Chefärztin der Kardiologie, freut sich, dass es ihrem Patienten wieder besser geht.
„Auch, wenn es unsere tägliche Arbeit ist, freuen wir uns sehr über diesen besonderen Dank. Eine tolle Geste, auch für unsere Patienten und Besucher.“
Hilberts minimalistische Kunst kommt im schlichten neu gestalteten Raum der Stille auf Wänden in teils kräftigen Farben gut zur Geltung: Die Bilder bestechen durch Einfachheit und wenig „Zutaten“, Minimalismus eben. Typisch für Hilberts Werke: die kleinen Strichmännchen in Gold, die auch in den drei geliehenen Werken zu finden sind.
Der Raum der Stille ist rund um die Uhr geöffnet.
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