Bikertreff auf der „Britsch“

Ein Hingucker auch für Nicht-Biker: Maschinen mit viel Chrom auf der Alten Harburger Elbbrücke. Foto: pr

G20-Gpfel kann die Hanse-Biker nicht stoppen: Charity Ride findet
wie gewohnt auf der Alten Harburger Elbbrücke statt

Horst Baumann, Harburg

Egal, ob die Staatschefs nördlich der Elbe die halbe Stadt lahm legen: Die Hanse-Biker veranstalten wie gewohnt am zweiten Sonntag im Juli ihren „Nicostars Charity Ride­ – insgesamt zum elften Mal. Am Sonntag, 9. Juli, treffen sich Biker und Harburger auf der „Britsch“, der
Alten Harburger Elbbrücke. Der Erlös geht an das Kinderkrebs-Zentrum des UKE.
„Jedes Jahr kommen mehr Besucher, um sich die Maschinen anzusehen. Im vergangenen Jahr waren es mehr als 1.000“, schätzt Gerhard Demitz von den Hanse-Bikern. Die Motorradfahrer aus ganz Norddeutschland werden die wegen des G20-Gipfels gesperrten Straßen weiträumig umfahren, um nach Harburg zu kommen.

Wie können Besucher, auch Nicht-Motorradfahrer, helfen? Mit dem Kauf eines Charity Pin spendet jeder Besucher fünf Euro oder mehr. Für beste Unterhaltung sorgt unter anderem die japanische Trommlergruppe Taiko.

Welche Maschinen sind auf der Brücke zu sehen?
Neben Bikern aus ganz Norddeutschland werden Trikes, Quads und Rollerfahrer erwartet. Die Maschinen können die Besucher auf der „Britsch“ in Ruhe ansehen. „Es hat sich zu einem richtigen Biker-Treff entwickelt. Aber auch viele Nicht-Biker, die Lust haben, Motorrad zu fahren, knüpfen Kontakte und holen sich Tipps“, so Demitz. Die Auswahl ist groß: 2016 zählten die Hanse-Biker tagsüber insgesamt mehr als 600 Maschinen.

Wieviel Spenden haben die Biker gesammelt?
Insgesamt mehr als 65.000 Euro. Im Vorjahr kamen mehr als 11.000 Euro durch zahlreiche Spenden, dem Erlös des Verkaufs von Charity-Pins sowie Kaffee und Kuchen zusammen. Das Geld wurde noch auf der „Britsch“ an Angela Gehrke, die Vertreterin der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg am UKE, übergeben.

❱❱ Sonntag, 9. Juli, ab 11 Uhr, Alte Harburger
Elbbrücke (Nordseite)
www.charity-sternfahrt.de

Nicostars

Jella und und ihr Vater Jörg Nicolaisen waren Mitglieder bei den Hanse-Bikern Hamburg. Beide starben an Krebs. Ihnen zu Ehren treffen sich die Biker seitdem einmal im Jahr auf der Alten Hamburger Elbbrücke. Warum „Nicostars“? Jörg Nicolaisen und seine Ehefrau Sybille besaßen zwei identische Yamaha Drag Star Motorräder, die sie Nicostars nannten – zusammengesetzt aus ihrem Familiennamen und ihren Motorradmodellen.
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